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Geheimdienste PDF Drucken E-Mail

 DER SPIEGEL 15/1994  

vom 11.04.1994, Seite 47-50a  

Ein obskurer Forscherverein arbeitet für Militär und Bundesnachrichtendienst. Er kostet Bonn viel Geld. Der monströse Kugelbau, der das Örtchen Werthhoven nahe Bonn überragt, sieht von weitem aus wie eine Raumstation. Wer das Geheimnis in der ländlichen Idylle näher erkunden will, kriegt schnell Ärger. "Hier wird nicht fotografiert", herrschen Wachmänner Neugierige an, "gehen Sie zurück, das geht Sie nichts an."

Die Wachen schützen eines der geheimnisvollsten Institute der Republik: die Forschungsgesellschaft für Angewandte Naturwissenschaften e. V. (FGAN).

Nach Ansicht des Friedensforschers Erich Schmidt-Eenboom ist die Einrichtung, die sich, ungewöhnlich genug, als eingetragener Verein mit Anspruch auf Gemeinnützigkeit und Steuerbegünstigung präsentiert, eine Tarnorganisation des Bundesnachrichtendienstes (BND). Mit ihrer Hilfe wollten die deutschen Aufklärer, deren Wirken laut Gesetz streng auf das Ausland beschränkt ist, ungestört neue Späh- und Spionageverfahren entwickeln.

Selbst Abgeordneten des Bundestages gilt die Unternehmung als "ganz mysteriöse Angelegenheit", bei der "niemand richtig durchblickt", so ein Sicherheitsexperte. Dabei dürfte die "Effgann", wie die Gesellschaft betriebsintern genannt wird, zumindest den Mitgliedern des Haushaltsausschusses so fremd nicht sein. Praktisch ist sie ein Bundesunternehmen: Mit rund 65 Millionen Mark jährlich wird der mysteriöse Verein fast komplett aus dem Bundeshaushalt finanziert - nur 100 000 Mark waren für 1994 aus nichtöffentlichen Kassen eingeplant.

Die Mitglieder des Vereins sind erlesen. Seit Jahren schon umfasst der exklusive Kreis nie mehr als zehn Teilnehmer, darunter führende Unternehmen der deutschen Rüstungsindustrie wie die Dasa, Siemens, Dornier, Atlas Elektronik und MAN Gutehoffnungshütte. Aufgabe der Gesellschaft sei, heißt es schwammig in der Satzung, "naturwissenschaftliche Forschung, vorwiegend auf den Gebieten der Elektronik, Kybernetik und Informatik" und "im Interesse der Landesverteidigung" zu betreiben.

Tatsächlich forscht die FGAN im Sold von Bundesverteidigungsminister Volker Rühe (CDU), der aus seinem Etat rund 41 Millionen Mark für den Betrieb, knapp 4 Millionen Mark für Investitionen und 19 Millionen Mark für Projekte spendiert.

"Die originäre Wehrforschung beträgt fast hundert Prozent", räumt denn auch das geschäftsführende Vorstandsmitglied Horst Heger ein. Eng eingegrenzt ist, folgerichtig, der Kundenstamm seines Vereins. Abnehmer der Werthhovener Arbeit sind der Verteidigungsminister und die Rüstungsindustrie, die faktisch auf Staatskosten bedient wird. Beiträge der Vereinsmitglieder jedenfalls spielen im Wirtschaftsplan der FGAN keine Rolle.

Ins Bild setzen die Wissenschaftler bei Bedarf auch das Bundeskanzleramt und andere "interessierte und zuständige Stellen in Bund und Ländern", so der Vorstandsvorsitzende Friedrich Wiekhorst. Damit umschreibt er Adressaten, die gern im Verborgenen wirken: die Geheimdienste.

Die FGAN unterhält insgesamt sechs Institute, deren Kapazitäten stramm ausgerichtet sind auf militärische und nachrichtendienstliche Bedürfnisse. Das Forschungsinstitut für Hochfrequenzphysik (FHP) etwa entwickelt neue Radarverfahren, Ziel: Verbesserung der "Leistungsfähigkeit auch unter gegnerischem Stör- und Waffeneinsatz".

Mit einer Antenne von 34 Meter Durchmesser ist die Station die "größte Radaranlage Europas" (Wiekhorst). Damit beobachten die Wissenschaftler Funktion und Aufgaben auch von militärisch genutzten Satelliten in der Erdumlaufbahn. Wiekhorst: "Wir wollen keine Punkte im All sehen, sondern wissen, was machen die da." Der Frage, ob diese Forschungsarbeit vielleicht geheimdienstliche Hintergründe habe, weicht Wiekhorst aus: "Wir gucken uns das Zeugs an und können Schlüsse daraus ziehen."

Während des Kalten Krieges hätten die Wissenschaftler, die "führend in der Welt" seien, "nach besten Kräften mitgearbeitet", so der Vorstandsvorsitzende, "einen Überraschungsangriff unmöglich zu machen". Dazu habe die Bundesregierung sie verpflichtet. Wer die Beobachtungs- und Untersuchungsergebnisse im Einzelnen bekomme, sagt Wiekhorst, "wissen wir nicht".

Im Forschungsinstitut für Funk und Mathematik des Vereins werden mathematische und technische Verfahren zum Einsatz von Computern in Aufklärungssystemen und neuartige Radarversuchsanlagen entwickelt - auch dies für Geheimdienste von besonderem Interesse. "Wir werden ja wohl das Recht haben", so Wiekhorst, "die elektromagnetischen Wellen, die über unser Gelände laufen, mal anzuhören."

Den Vorwurf, die FGAN mit ihren Ablegern sei bloß ein BND-Tarnverein, weist Wiekhorst als "Lüge" von sich. "Berührungspunkte" allerdings mag nicht einmal der Dienst in Pullach bestreiten. Schon "seit anno Tobak", so ein leitender BND-Beamter, gebe es Kontakte zwischen den Werthhovener Forschern und dem Bundesnachrichtendienst. Das sei "nichts Aufregendes", vielmehr eine "eingefahrene Geschichte auf der Arbeitsebene".

So beteiligten sich immer mal wieder Lausch- und Horchexperten des Vereins an "Fachgesprächen zwischen BND und Bundeswehrführung". Die FHP-Hochfrequenzphysiker kooperieren in Sachen Raumfahrtaufklärung und Satellitenbeobachtung mit der BND-Abteilung III (Auswertung). Zudem erhalte das Institut dann und wann Studienaufträge des Pullacher Dienstes.

Ob die vertraute und vertrauliche Kooperation auch künftig reibungslos funktioniert, steht allerdings dahin: Die Finanzbehörden stören sich an der Forschungsgesellschaft.

Das Finanzamt St. Augustin bei Bonn hegt massive Zweifel, dass die Forschungsarbeit "ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken" dient. Das aber behauptet die FGAN seit Jahren in ihrer Satzung, um weitgehend von der Umsatzsteuer befreit zu bleiben.

Finanzamt und vorgesetztes Ministerium in Düsseldorf jedoch sind der Auffassung, dass Forschungen im Bereich der Wehrtechnik "erkennbar nicht einer breiten Öffentlichkeit" dienen. Deshalb schwebt seit über fünf Jahren ein Rechtsstreit vor dem Finanzgericht in Köln.

Eine Niederlage dort könnte die Forscher im Wehr- und Nachrichtendienst teuer zu stehen kommen. Ihre Steuerschulden summieren sich bereits auf über 70 Millionen Mark. "Und das", klagt Wiekhorst, "können wir nie zahlen." Y  

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Die dressierten Killer – Geheimdienste und Gehirnwäsche 

www.youtube.com/watch?v=GQ4qkLjxU0w    

MK Ultra – hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich der jahrzehntelange Versuch der CIA, Menschen zu willenlosen Wesen zu machen. MK – die Abkürzung für “Mind control”, ein amerikanischer Euphemismus für Gehirnwäsche. In den frühen 50er Jahren, zu Zeiten des Koreakrieges, ließ die CIA ihre Psychologen und Psychiater massiv auf diesem Gebiet forschen und experimentieren – auch an Menschen. Der Verdacht kam auf, dass die Sowjets sich auf dem Gebiet der Gehirnwäsche einen Vorsprung erarbeitet hatten. 

Fernsehbilder amerikanischer Kriegsgefangener, die begeistert für Nordkorea werben, haben die Spitzen des amerikanischen Geheimdienstes aufgeschreckt. Umfangreiche Geldsummen an ein psychologisches Expertenteam in Kanada sollten diesen Rückstand wieder wettmachen. Im Keller des Allan Memorial Hospitals in Montreal ließ Dr. Ewen Cameron Kammern des Schreckens errichten. Hier wurde jahrelang am lebenden Objekt die Auswirkungen von Elektroschocks, Schlafentzug, Drogen auf die menschliche Persönlichkeit erprobt. 

Parallel dazu ließ der englische Geheimdienst MI15 / MI16 ähnliche Experimente durchführen. Jenseits wie diesseits der Atlantik blieb der Erfolg aus, doch die Auswirkungen auf die Opfer waren grausam. Nach Informationen des irischen Geheimdienstexperten Gordon Thomas wurden menschliche Versuchskaninchen sogar in der US-amerikanischen Besatzungszone rekrutiert. Ab Mitte der 70er Jahre wandelte sich die Zielsetzung des Programms. Gemäß Auskünften aus Kreisen der Carter-Administration war es der Zweck von MK Ultra, Killer zu dressieren. 

Killer im Auftrag der Regierung. Im Weißen Haus ließ man sich zwar immer auf dem Laufenden halten, erfuhren aber aus Langley nur das absolut Notwendigste über das Programm. Schätzungen zufolge hat die CIA nur 10 Prozent ihrer MK-Ultra-Akten offen gelegt.  

 
BND und Konzerngeheimdienst der Telekom arbeiteten zusammen

Von Daniel Neun | 20.Mai 2009 

Wie üblich wurde heute wieder einmal in Konzernmedien und Staatspresse eine internationale Affäre über Bevölkerungsbespitzelung durch Konzerne und staatliche Geheimdienste mit viel Herumreiten auf Sex-Geschichten für´ s tumbe Pack übertüncht.

Laut einer heute veröffentlichten Story des “Handelsblattes” spionierte der Konzerngeheimdienst des deutschen “Telekom”-Konzerns über angeheuerte private Spionagefirmen systematisch “potentielle Mitarbeiter” und Personen in Kroatien, Mazedonien, Slowenien und Ungarn aus. In einem “Tagesschau”-Artikel (1) heißt es dazu heute wörtlich:

“Das Dossier sei von einer deutschen Detektei erstellt worden. Den Akten der Konzernsicherheit zufolge war auch der Bundesnachrichtendienst eine Quelle für persönliche Angaben künftiger Mitarbeiter.”

Das heißt: der deutsche staatliche Auslandsgeheimdienst – dem Betätigung im Inland verboten ist – hat mit kommerziellen Spionagefirmen und Konzerngeheimdiensten innerhalb Deutschlands zusammengearbeitet. Nun muss man erst recht die Frage nach der Zusammenarbeit der deutschen Inlandsgeheimdienste und deren Kooperation mit Konzerngeheimdiensten in der Republik stellen.

Bereits letzten Mai waren bekannt geworden, dass die in die Telekom-Spionageaffäre verstrickte kommerzielle Spionagefirma “Control Risks Group” auch von den Konzernen “Lufthansa und SAP beauftragt worden war (2). Im April 2008 waren Bespitzelungen der Konzerne “Lidl”, “Plus” und “Edeka” gegen Bürger und Arbeiter öffentlich geworden. (3)

Und vor nicht einmal einen Monat deckte die “Frankfurter Rundschau” auf, dass der staatliche Konzern “Deutsche Bahn AG” offenbar nicht nur missliebigen Arbeitern und Arbeitervertretern gefälschte Beweise unterschob um sie kündigen zu können, sondern unter Führung des Leiters der “Konzernsicherheit” Josef Bähr mutmaßlich ein gigantisches Spionagenetzwerk betrieb. In einer zentralen Datenbank habe demzufolge die DB AG sämtliche dienstlichen, privaten und gesellschaftlichen Kontakte der leitenden Angestellten gespeichert. Durch irgendwelche dubiosen Maßnahmen kamen Konzernspione sogar an die Filmaufnahmen von Tankstellen, man spionierte Computer und Termine aus und erstellte “Kontaktdiagramme” der Angestellten in der DB AG.

Alle diese Affären fallen in den Verantwortungsbereich des Bockes Wolfgang Schäuble, der Gärtner des Datenschutzes in Deutschland ist. Passiert ist seitdem das Gleiche wie immer: nichts. Nun ist klar, dass Konzerne und staatliche Behörden bei der Beschnüffelung von Bürgern aus kommerziellen Motiven heraus kooperieren.

Aberglaube wer da denkt, dies passiere nur im Ausland…vorher:

24.04.2009 “Frankfurter Rundschau” deckt neuen Bahn-Skandal auf, Spionagechef Bähr abgetaucht
28.01.2009
Bahn AG spionierte 173.000 Mitarbeiter aus und “glich” Daten mit 80.000 Konzernen “ab”
31.05.2008
Politische Klasse versucht Spionage-Affäre wegzureden
16.04.2008
Spitzel-Affäre im Handel: Der Rechtsstaat löst sich auf
02.04.2008
Der Private Schnüffelstaat im Weltstaate
03.11.2007
Blackwater: Globaler Konzern-Geheimdienst “Total Intel” außer Kontrolle
07.10.2007
Spionage-Affäre: Der lange Putsch durch die Institutionen
26.04.2007
Online-Zugriff, Passfotos: wo bitte geht es zum “begründeten Eilfall”?

 

Quellen:

(1) http://www.tagesschau.de/inland/telekom290.html
(2)
http://www.radio-utopie.de/2008/05/31/Politische-Klasse-versucht-Spionage-Affaere-wegzureden
(3)
http://www.radio-utopie.de/2008/04/02/der-private-schnueffelstaat-im-weltstaate/
(4)
http://www.radio-utopie.de/2009/04/24/Frankfurter-Rundschau-deckt-neuen-Bahn-Skandal-auf,-Spionagechef-Baehr-abgetaucht 

 

Deutsche Geheimdienste kommen auf den Prüfstand 

 

Aufgaben und Arbeitsweise von BND, MAD und Verfassungsschutz in der Übersicht 

www.badische-zeitung.de/deutschland.../deutsche-geheimdienste-ko... 

Die drei bundesdeutschen Geheimdienste sind mit Affären immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Über Erfolge weiß man – naturgemäß – wenig. Doch bei der Aufarbeitung der Morde der Zwickauer Terrorzelle kam eklatantes Versagen des Verfassungsschutzes ans Licht. Auch der Militärische Abschirmdienst (MAD) war verwickelt. Die Bundesregierung kündigte an, den ins Zwielicht geratenen Verfassungsschutz zu reformieren. Auch der MAD soll umgebaut oder aufgelöst werden. Wozu gibt es die drei Geheimdienste und was sind ihre Aufgaben?


 

VERFASSUNGSSCHUTZ 

Dem Namen nach schützt der Verfassungsschutz die Verfassung der Bundesrepublik, verteidigt die freiheitliche demokratische Grundordnung gegen feindliche Bestrebungen. Doch diese Assoziation haben eigentlich die wenigsten. Ebenso wenig wie die von Doppelnull-Agenten wie 007, die gegen das Böse kämpfen. Dafür sorgte der Verfassungsschutz zu oft für Pannen und Skandale.

Er macht mögliche Verfassungsfeinde aus, sammelt Informationen über sie, observiert oder überwacht sie mit klassischen geheimdienstlichen Methoden wie etwa das Abhören von Telefongesprächen. Der Verfassungsschutz arbeitet nur im Inland. Vorrangig ins Visier nimmt er rechts- und linksextreme Parteien und Gruppierungen sowie islamistische Gruppen, besonders wenn sie unter Terrorverdacht stehen. Er beobachtet auch Politiker der Linkspartei, was allerdings umstritten ist (siehe unten). Ferner verfassungsfeindliche Sekten wie Scientology. Auch Spionageabwehr fällt in seinen Zuständigkeitsbereich.

Nicht selten bedient sich die Behörde sogenannter V-Leute. Das sind Mitglieder der beobachteten Gruppen, die für Geld Informationen an den Verfassungsschutz weiterleiten. Als vor wenigen Jahren versucht worden ist, die NPD zu verbieten, hatte sich herausgestellt, dass der Verfassungsschutz bis in die Leitungsebene der Partei hinein V-Leute eingepflanzt hatte. Weil diese selbst aktiv an Tatbeständen beteiligt waren, mit denen das Verbot gerechtfertigt werden sollte, musste das ganze Verfahren abgeblasen werden.


Der Verfassungsschutz hat – wie auch die beiden anderen Geheimdienste – keine polizeilichen Befugnisse. Er darf verdächtige Personen nicht festnehmen, selbst dann nicht, wenn er sie beim Begehen einer Straftat beobachtet. Er muss, wie jeder Bürger, die Polizei rufen. Das ist eine Konsequenz aus den Erfahrungen mit der berüchtigten Gestapo (Geheime Staatspolizei) im Dritten Reich. Das Bundesamt für Verfassungsschutz mit Sitz in Köln ist dem Bundesinnenminister unterstellt und gegenüber den 16 Länderverfassungsschutzämtern weisungsbefugt. Die Behörde hat insgesamt mehr als 2600 Beschäftigte. Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat angesichts des NSU-Skandals angekündigt, den Verfassungsschutz grundlegend zu reformieren.


MAD

Der Militärische Abschirmdienst (MAD) ist mit rund 1200 Mitarbeitern der kleinste der drei Geheimdienste. Der MAD mit Sitz in Köln ist die Spionageabteilung der Bundeswehr, fällt daher in den Zuständigkeitsbereich des Verteidigungsministers und hat ähnliche Aufgaben wie der Verfassungsschutz, allerdings auf die Bundeswehr begrenzt. Seine Kernaufgaben sind die Spionageabwehr sowie die Abwehr terroristischer und extremistischer Gefahren. Der MAD ist weitgehend im Inland tätig. Gerade in der Zeit des Kalten Krieges war es eine seiner wichtigsten Aufgaben, feindliche Spione bei der Bundeswehr zu enttarnen. Im Ausland ist er nur insofern tätig, als er die Bundeswehr bei ihren Auslandseinsätzen unterstützt. Dies darf er aber nur innerhalb der Kasernen oder Feldlager. Der MAD ist in der Öffentlichkeit weniger oft auffällig geworden als die beiden anderen Geheimdienste. Mit der Kießling-Affäre sorgte er in den 80er Jahren allerdings für einen der größten Skandale. Dem Bundeswehrgeneral Günter Kießling unterstellte der MAD, dass er homosexuell sei, worin man ein Sicherheitsrisiko sah. Daraufhin wurde der General entlassen. Später erwiesen sich die Vorwurfe als haltlos, Kießling wurde rehabilitiert und wieder eingestellt.

Grüne, FDP und Linke fordern seit geraumer Zeit, den MAD abzuschaffen. Das für die Geheimdienste zuständige Vertrauensgremium des Bundestags verlangte vor zwei Jahren, den MAD auf den Prüfstand zu stellen. Verteidigungsminister Thomas de Maizière will noch in diesem Jahr Reformvorschläge unterbreiten.

BND

Der Auslandsgeheimdienst BND (Bundesnachrichtendienst) ist mit rund 6000 Mitarbeitern der größte deutsche Geheimdienst. Politisch zuständig für ihn ist das Kanzleramt, in Person des Geheimdienstkoordinators. Der Sitz des BND ist bisher Pullach bei München, die neue Zentrale entsteht gerade in Berlin, für die pikanterweise schon Baupläne gestohlen worden sind. Der BND ist weltweit aktiv, vorzugsweise in den Krisengebieten. Für die Auslandsaufklärung steht ihm das ganze Instrumentarium klassischer Spionagetätigkeit zur Verfügung. Zunehmend beobachtet der BND auch illegale Finanzgeschäfte (die erste Steuer-CD hat der BND gekauft), Organisierte Kriminalität, Waffen- und Rauschgiftschmuggel sowie Menschenhandel. Der BND war in zahlreiche Affären verwickelt, hat aber auch schon Lob geerntet, vor allem für die erfolgreiche Vermittlung zwischen Israel und den Palästinensern über mehrere Gefangenenaustausche, zuletzt im Fall des entführten israelischen Soldaten Gilat Schalid. In den Skandal um die Zwickauer Terrorzelle ist der BND nicht verwickelt. 

"Dies ist doch längst ein altes Thema, wo die Entscheidungen schon längst gefallen sind". Der MAD soll verschlangt werden, und die Geheimdienste untereinander, wie auch Polizeibehörden, enger zusammenarbeiten. Inwiefern dies in der Realität Fuß fasst, bleibt abzuwarten. Werden doch die Außenstehenden, sprich Bevölkerung, kaum etwas von diesen Veränderungen mitbekommen, von Diensten, welche in einer Grauzone arbeiten und sich nicht wenige mal, an der Grenze er Legalität befinden.Aber dies dürfte bei sämtlichen Geheimdiensten, weltweit, der Fall sein. Hätte diese "Fusion" der bundesdeutschen Sicherheitsdienste schon vorher statt- gefunden, das Zwickauer Verbrecher- Mördertrio hätte nicht so lange sein Unwesen treiben können, und wäre schon längst "in die Fänge" dieser Dienste geraten? Aber eine Garantie dafür, gab/gibt es allerdings nicht."

www.hintergrund.de/.../geheimdienste-und-rechtsextremismus.html 

www.spiegel.de

 

 

Geheimdienste sind staatliche Verbrecher!

Wenn der Mensch versteht, dass er auf Distanz gesteuert wird, ist die Zeit gekommen, noch ein weiteres Geheimnis zu erfahren. Welches?    

 

Ständig dringen sie in eine Wohnung ein.

Wer? - Beauftragte von den Geheimdiensten.

Der Einbruch wird geheim durchgeführt. Wofür?

Für eine tägliche Sabotage!

Bei diesen Einbrüchen werden bei Eingangstür und Fenster keine Spuren hinterlassen; die interne Ordnung wird nicht gestört. Es scheint so, als ob alles normal ist. Aber so erscheint es einem nur auf den ersten Blick. Der Einbruch wird  durch die Eingangstür, durch das Verwenden von Schlüsselduplikaten oder durch die Balkontür (Fenster) über die externe Öffnung von Thermobündel vollzogen.  

Diese geheimen Einbrüche in Wohnungen geschehen in der Abwesenheit der Bewohner oder wenn die Bewohner sich im hypnotischen Schlaf befinden. Wenn es in der Wohnung einen Hund gibt, wird er auch in einen hypnotischen Schlaf versetzt  oder auf Distanz blockiert. Jedoch ist es auch möglich in die Wohnung rein- und aus der Wohnung rauszugehen, ohne, dass man den Organismus der Opfer psychophysischen Einwirkungen aussetzt, versichern Fachleute der Wohnungssicherheit. Die Vollstrecker der täglichen terroristischen Handlungen spielen hier nach folgenden Regeln: Solange der Mensch zu Hause ist und wach bleibt, gehört seine Wohnung ihm. Sobald er aber die Wohnung verlässt oder einschläft, gehört seine Wohnung den Verbrechern.    

Kriminelle Einbrüche passieren ständig und überall. Alles, was es in der Wohnung gibt, wird zum Objekt der terroristischen Handlungen: Kleidung, Schuhe, Wäsche, Brille, Zahnprothesen, Regenschirme, Schlafplatz, Nahrungsmittel, Arznei, Möbel, Fenster, Türen, Sanitärtechnik. Hier gibt es keine Beschränkungen. Manchmal wird das Eigentum der Opfer demonstrativ kaputt gemacht, aber auch in diesem Fall wird die interne Ordnung in der Wohnung nicht gestört.    

Während des geheimen Besuchs in der Wohnung werden systematisch persönliche Gegenstände wie z.B. Pantoletten, Unterhosen, Unterhemde, Regenschirme, Taschen, Handschuhe, Brille, Zahnprothesen kaputt gemacht und beschmutzt. Das, was der Mensch im täglichen Leben braucht.   

Es gibt typische Hinweise, durch die man feststellen kann, ob in die Wohnung eingebrochen wurde und ob das Eigentum, das in der Wohnung geblieben ist, absichtlich  beschädigt wurde oder nicht.    

Die Täter sind in der Lage auf Möbel staub zu bringen. Vermutlich, dass diese Staub in Aussprühdosen in die Wohnung gebracht wird. Dadurch sind die Bewohner ständig mit Staubwischen beschäftigt. Sie lieben es Löcher in der Kleidung, Flecken,  Dreck, gelöste Nähte (dafür wird auch Spezialgas verwendet), ausgedehnte Kleidung, Streifen, abgelöste Farbe, abgesägte Absätze bei Schuhen zu machen und dadurch die Opfer zu terrorisieren. Sie können auch  merkwürdiges Verderben/Verhärten/Faulen von Nahrungsmittel, schwarzer oder grüner Schimmel auf Nahrung verursachen: Verdorbene Milch und Sahne. Systematisch verbrennen sie und verkratzen das Geschirr.    

Was machen sie noch? Sie verkratzen Möbel, schrauben Klinken ab und lösen Türen aus der Verankerung. Und durch Spezialgas lösen sie die Farbe und den Putz von den Wänden und Türen. Weiterhin beschädigen sie die chromüberzogene Oberfläche der Sanitärtechnik durch Verkratzen, beschädigen Elektrotechnik wie Audiogeräte und zerreißen und beschmutzen Kleidung und Schuhe. Dann legen sie alles wieder auf ihre alten Plätze zurück.    

Die Produkte „verderben“ sie auch schlau - nicht alles, sondern sehr wählerisch. Sie verwenden neuartige Entwicklungen der Speziellabors - pulvrige Substanzen mit  Mikrozangen, unterschiedliche Imitationen von Haaren, weißer und schwarzer Puder, Farbe, die sich von alleine ablöst, Spezialgas, das sogar Metall zerstört, spezielle chemische Substanzen für die Modifikation des Leitungswassers, Weichmittel und Spezialbakterien für das Verderben der Nahrungsmittel.   

Die Tatsache des Einbruches in die Wohnung ist ein Grund für eine Anzeige bei der Polizei. Die Täter des täglichen Terrors haben keine Angst von einer Anzeige, weil die Geheimdienste sie schützen und bei der Terrororganisation sogar helfen.  

Sollen wir uns beschweren?  Was bringt das?

Die Einbrüche in die Wohnungen werden weiter andauern!! 

MindControl - Expertin

Natalia Polovko