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    Mossad-Agenten

Israels weibliche Mossad-Agenten haben vor kurzem in einem seltenen Interview mit der hebräischen Zeitung Globes von ihrem Leben erzählt. Sie beschreiben wie das gefährliche Geschäft des gefürchtetsten Geheimdienstes der Welt aus ihrer Perspektive aussieht und berichten über die Vorteile und Grenzen ihrer weiblichen Stärken.

Die Frauen im Mossad, die alle mindestens den Rang eines Oberst tragen, waren an einer Vielzahl von von wichtigen und gefährlichen Operationen beteiligt. Eine Agentin, die sich Jael nennt, berichtet, dass Flirten durchaus zu den Waffen gehört, die sie für ihr Land einsetzt. Frauen hätten gewisse Vorteile gegenüber Männern, sagt sie, und fährt fort, „Ein Mann, der Zugang zu einer bewachten Zone bekommen will, hat weniger Chancen als eine lächelnde Frau.“ Eine andere Agentin fügt hinzu, der Einsatz ihrer Weiblichkeit sei zwar ein adäquates Mittel, Beischlaf mit einer Zielperson käme jedoch unter keinen Umständen in Frage. Eine Agentin dazu aufzufordern, sei strikt verboten.

Eine der bekanntesten Operationen des Mossad, in der Agentinnen eine wichtige Rolle spielten, wurde 1986 ausgeführt. Eine Agentin unter dem Decknamen „Cindy“ lockte den israelischen Nukleartechniker Mordechai Vanunu, der Geheiminformationen über Israels Nuklearprogramm an eine Zeitung verkaufte, von London nach Italien. Dort wurde er unter Drogen gesetzt und nach Israel geschifft, wo ihm der Prozess gemacht wurde.

Die Agentin Ella sprach von den Auswirkungen auf ihre Familie: sie hat einen Mann und drei kleine Kinder. Jedesmal verlässt sie sie mit Tränen in den Augen und weiß nicht, ob sie wiederkommen wird.

Mossadchef Tamir Pardo sprach in einem Kommentar zu diesem Thema über die ausgezeichnete Arbeit der weiblichen Agenten. Er betonte ihre Fähigkeit zum Multitasking, also mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen zu können, und fügte hinzu: „Im Gegensatz zu herrschenden Vorurteilen gegenüber Frauen kann man sehen, dass Frauen in ihren Fähigkeiten Männern in vielen Bereichen überlegen sind. Besonders wenn es darum geht, das Umfeld zu verstehen und Situationen einzuschätzen. Wenn Frauen gut sind, sind sie sehr gut.“ (Im Bild eine US Secret Service Agentin, da die Mossad Agentinnen aus Sicherheitsgründen sich nicht fotografieren lassen)

verbotenesarchiv.wordpress.com/.../die-eine-million-helfer-des-moss... 

 

Gordon Thomas: Die Mossad-Akte

Israels Geheimdienst und seine Schattenkrieger

Lichtenberg Verlag, München 1999, 399 S. 

Seriöse Publikationen über einen der bekanntesten und legendärsten Geheimdienste der neuesten Zeit, den Mossad, findet man selten - ganz im Gegensatz zu einer Vielzahl von Büchern zur CIA, zum KGB, BND oder zu den britischen Nachrichtendiensten.

Weltweit gleichzeitig in acht Ländern erschien jetzt Gordon Thomas’ ausführliche Geschichte des „Instituts für Koordination“, die deutsche Übersetzung des hebräischen Namens Ha Mossad le Teum. Mossad (das Institut) ist inzwischen schlichtweg das Synonym für Erfolg und Durchsetzungsvermögen eines international operierenden Nachrichtendienstes, der stets mit dem Rücken zur Wand gegen die Feinde Israels kämpfen mußte. Der Grundstein für einen Dienst, der offiziell erst 1951 gegründet wurde und zu einem der gefürchtetsten Geheimdienste der Welt werden sollte, wurde im September 1929 bei Mokka und Gebäck gelegt. Seinerzeit wurden fast 1 000 fromme Juden beim Gebet an der Jerusalemer Klagemauer von Arabern überfallen und mit Waffengewalt angegriffen. Jahrelange Vorsicht und die Notwendigkeit, den jungen Judenstaat gegen äußere und innere Feinde verteidigen zu müssen, gipfeln in einer vom dritten Generaldirektor des Mossad, Meir Amit (1963-1968), seinerzeit aufgestellten und noch immer gültigen Regel: Denke wie dein Ziel; höre erst auf, wie es zu sein, wenn du den Finger am Abzug hast. Daß Geheimdienste, die im Ausland wie im eigenen Land stets die Sicherheit ihres Staates und seiner Bürger im Auge haben, kein Hort braver Knaben und Mädchen sind, darf vorausgesetzt werden. Wie allerdings der Mossad äußeren wie inneren Feinden des Landes Mores lehrte, ist erschreckend bewundernswert.

Gordon Thomas hat nicht nur einfach eine Geschichte dieses Dienstes geschrieben. Dank seiner besten Kontakte zur Führungsebene des Mossad hatte und nutzte er die Gelegenheit, durch ausführliche Interviews mit ehemaligen wie noch tätigen Akteuren und Mitgliedern, Hintergründe auszuleuchten und unbekannte, aber wichtige Details ans Licht zu fördern. Dies ist um so bemerkenswerter, gab es doch bis vor kurzer Zeit weder Namen noch Biographien der verschiedenen Mitarbeiter und Direktoren dieses Nachrichtendienstes, von Fotos ganz zu schweigen. So kommen u. a. ausführlich der Eichmann-Entführer und die Veteranen des spektakulären Entebbe-Coups zu Wort, Hintergründe des Lockerbie- und des Papst-Attentates werden geschildert, und es werden (für heimliche Monarchisten) Details über den Unfalltod von Lady Di ausgebreitet. Die straff und wohldurchdachte Organisation und Arbeitsweise von Topagenten wie auch das tägliche „Kleinklein“ der „Wasserträger“, die zum oft hundertprozentigen Erfolg der Unternehmen beitragen, werden spannend und fesselnd in der Geschichte der staatlichen Schattenkrieger beschrieben. Und mit gleicher Akribie führt Thomas auch die kleinen wie spektakulären Pannen des Dienstes auf. 

 

 Dem Mossad auf der Spur

Ein allzu vorschnelles Urteil, folgt man dem britischen Geheimdienstspezialisten Gordon Thomas. Thomas’ Geheimdienstkontakte reichen zurück bis in die Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg. In Palästina geboren verfolgte er die Entwicklung der israelischen Agententruppe von deren Gründung an. Jetzt stellt Thomas der Weltöffentlichkeit seine Erinnerungen in Buchform zur Verfügung. "Die Mossad-Akte" heißt das Werk, das auch hinsichtlich des Todes von Diana interessante Details zutage fördert

.Demnach wurde der bei dem Unfall ebenfalls getötete Sicherheitschef des Pariser Hotels "Ritz", Henry Paul, vom Mossad schon seit Januar 1997 massiv bedrängt. Paul sollte Informationen über arabische Gäste weitergeben, die laut Mossad-Verdacht in den Waffenhandel verstrickt sein sollten. Die Israelis erpreßten Paul damit, daß dieser seit längerem Intimes über Ritz-Gäste an Boulevard-Journalisten verhökert hatte. Eine Bekanntgabe dieses Sachverhalts hätte Paul beruflich erledigt. Der Erpreßte flüchtete sich in den Konsum von Alkohol und Antidepressiva, bei dem tödlichen Unfall saß Henry Paul am Steuer – stockbetrunken. Laut Gordon Thomas kehrte der operative Mossad-Agent am Tage des Unglücks verstört und voller Selbstzweifel nach Israel zurück.

Mit seinen Informationen geht der Mossad (hebräisch für "Institution") Thomas zufolge ziemlich geizig um. So habe der Dienst schon im Vorwege von einem geplanten Selbstmordattentat auf in Beirut stationierte US-Marineinfanteristen im Jahre 1983 erfahren. Ein Agent hatte einen Mercedes-Lieferwagen mit einer halben Tonne Sprengstoff entdeckt. Die Israelis begnügten sich jedoch damit, den Wagen zu beobachten. "Was die Amerikaner betrifft, so ist es nicht unsere Aufgabe, sie zu schützen. Sie können selber aufpassen", so der bei Gordon Thomas protokollierte Kommentar aus Tel Aviv. Mit Wissen der "Institution" raste der Lieferwagen am 23. Oktober 1983 ins Hauptquartier der ahnungslosen Amerikaner in Beirut und tötete 241 US-Soldaten.

Einen Schwerpunkt der Mossad-Tätigkeit bildet nach Thomas die psychologische Kriegsführung. Ein dichtgestricktes Netz von Medienkontakten diene der weltweiten Verbreitung von Desinformationen. Beispiel: Am 17. Juli 1996 stürzte ein TWA-Passagierflugzeug vor Long Island in den Atlantik, alle 230 Insassen starben. Prompt lancierte der Mossad die Falschmeldung, der Iran oder der Irak stecke dahinter. Das Medien-Echo war gewaltig. Erst ein Jahr darauf war einwandfrei erwiesen, daß ein terroristischer Hintergrund auszuschließen ist. Indes, nach dem Muster "Irgendwas bleibt schon hängen" standen zwei Erzrivalen Israels abermals monatelang als "Schurkenstaaten" am Pranger.

 

 Mossad - The World's Most Efficient Killing Machine   

By Gordon Thomas

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Standing on a canteen table in down-town Tel Aviv, Israel's spymaster studied the men and women of Mossad. In the few weeks since taking over Mossad, Meir Dagan knew he already commanded something his recent predecessors never managed. Respect. Barely raising his voice he spoke. "When I was fighting in Lebanon, I witnessed the aftermath of a family feud. The patriarch's head had been split open, his brain on the floor. Around him lay his wife and some of his children. All dead. Before I could do anything, one of the murderers scooped up a handful of brain and swallowed it. This is how you will all now operate. Otherwise someone will eat your brain."  

His every word held them in thrall - even if they sent a shudder through some of his listeners, hardened as they were. In the canteen were those who had killed many times already. Killing enemies who could not be brought to trial because they were hidden deep inside Israel's Arab neighbors. Only Mossad could find and kill them. Rafi Eitan, the legendary former Operations Chief of Mossad told me when we sat together in his living room in a north Tel Aviv suburb: "I always tried to kill when I could see the whites of a person's eyes. So I could see the fear. Smell it on his breath. Sometimes I used my hands. A knife or a silenced gun. I never felt a moment's regret over a killing."

Meir Amit, when he had been director of Mossad, later insisted "we are like the official hangman or the doctor on Death Row who administers the lethal injection. Our actions are all endorsed by the State of Israel. When Mossad kills it is not breaking the law. It is fulfilling a sentence sanctioned by the prime minister of the day". We spoke as he walked me through Mossad's own unique memorial in Tel Aviv to the dead - a concrete maze shaped in the form of a brain. Each name engraved on the concrete was of an agent who had been killed while trying to destroy Israel's enemies.  Some of those agents had one thing in common. Amit had sent them to their deaths. "We did all we could to protect them. We trained them better than any other secret service. Sometimes, out on a mission, the dice is against you. But there will always be brave men ready to roll the dice," he said.

Dagan, his listeners in the canteen knew, was cast in the same mould. He would protect them with every means he knew - legal or illegal. He would allow them to use proscribed nerve toxins. Dum-dum bullets. Ways of killing that not even the Mafia, the former KGB or China's secret service use. But he would not hesitate to expose them to death - if it was for the greater good of Israel.  That was the deal those in the canteen had accepted when they were recruited. They, too, were ready to roll the dice. Dagan, only the tenth man to head Mossad and bear the title of memune - "first among equals in Hebrew" - reminded his listeners sat on their plastic-form chairs what Meir Amit had once said. Then Dagan added: "I am here to tell you those days are back. The dice is ready to roll."  

Dagan jumped down from the table and walked out of the canteen in total silence. Only then did the applause start. Shortly afterwards came the Mombasa massacre of eleven days ago. An explosive-laden land-cruiser drove into the reception area of the island's Israeli-owned Paradise Hotel. Fifteen people died and 80 were seriously injured. Two shoulder-fired missiles nearly downed an Israeli passenger plane bringing tourists back to Tel Aviv from Kenya. Two hundred and seventy-five barely missed a Lockerbie-style death. Meir Dagan immediately suspected it was the work of Osama bin-Laden's al-Quaeda and that the missiles had come from Iraq's arsenal. But to suspect and prove would be the greatest challenge Mossad had faced since the War on Terrorism was launched by President Bush.  

"Mossad would not be operating in its own backyard against suicide bombers. It would be working 1,500 miles away in a hostile environment. There would only be lip-service support from the authorities on the ground. Other intelligence services would be trawling through the evidence looking for clues that would fit their agendas. The CIA for a fix on bin-Laden. MI6 for a lead back to a threat to Britain. The same for the Germans," a senior intelligence man in Tel Aviv told me. But for Meir Dagan it was time to roll the dice. Every person with proven field experience was on a plane to Kenya within an hour of the massacre. They would sift and search the wreckage, using sophisticated equipment to do so. Detectors that could detect a sliver of metal deep inside a corpse - metal that would show where the explosives came from. And much else. The team who would "roll the dice" travelled separately - as they always did. They had their own aircraft, their own pilots. They were the men and women of kid on, Mossad's ultra-secret assassination unit. Their sole job in Mombasa was to find and kill the perpetrators of the massacre: those behind the three bombers who had gone to their deaths laughing. The kidon would kill the planners of the massacre after they had traced them to their lair - wherever it was. It might take months - as it had with avenging the murder of the Israeli athletes at the 1972 Munich Olympics. But the kidon would find the men behind the Mombasa outrage and kill them. They would use a small laboratory of poisons, sealed in vials until the moment came to strike. They had long and short-blade knives. Piano wire to strangle. Explosives no bigger than a throat lozenge capable fo blowing off a person's head. An arsenal of guns: short-barrel pistols, sniper rifles with a mile killing range. The team chosen to go to Mombasa had local language skills. They could pass for Arabs or for Indian traders. Between them, they spoke Swahili and other dialects. They dressed the part; they looked the part. They also understood the closed language of their world. They had learned how to memorise fibres - precise physical descriptions of people. Neviof , how to break into an office, a bedroom, or any other given target and plant listening bugs - or a bomb. Masluh, the skill of shaking off a tail.  

The women had learned how to use their sex. To be ever ready to sleep with someone to obtain vital information. The link between intelligence work and sexual entrapment is as old as spying itself. Meir Amit had said when he was Mossad's chief: "Sex is a woman's weapon. Pillow talk is not a problem for her. But it takes a special kind of courage. It is not just sleeping with an enemy. It is to obtain information." 

The kidon team had passed the two years course at the Mossad training school at Henzelia, near Tel Aviv. They had been sent to a special camp in the Negev desert. There they had learned to kill. "They are taught how to use the weapon appropriate for the target. Strangulation with a cheese-cutter if the victim is to be killed at night. A handgun fitted with a silencer. A nerve agent delivered by an aerosol or injection," explained Victor Ostrovsky, a former member of kidon.  

Ostrovsky, who today lives in Arizona, will not say who he has killed. But he quit Mossad - saying he could not "stomach the way they did things". My sources in Mossad say he is "long past his sell-by date. We do things differently now". And, by all accounts, more ruthlessly.

The man known to Mossad as "The Engineer" was a top Hamas bomb-maker. He lived on the West Bank, protected by gunmen. One day he received a visitor - a distant cousin from Gaza. The young man spoke like so many from that hotbed of Islamic fanaticism. Over mint tea, the two men spoke far into the evening. Finally, The Engineer invited his guest to stay over. The offer was accepted. The youth asked if he could use The Engineer's mobile phone to call his own family to say they should not worry. He asked if he could make the call from outside the house to improve reception. The Engineer nodded. The call over, the two men fell asleep on the floor.

Next day, the youth left to return to Gaza. That morning, The Engineer received a call on the mobile. As he put the phone to his mouth and started to speak, his head was blown off. The youth had been recruited by Mossad to plant a powerful explosive inside the phone. The detonation signal had come from a kidon half a mile away. No one had seen him arrive. No one saw him go. Over the past years, Mossad have killed scores of Israel's enemies by such methods. "We try to never use the same method twice. Our technicians spend all their time devising new ways to kill," a Mossad source told me last week. Their roll-call of Mission Successful includes; Fathi Shkaki, the leader of Islamic Jihad, and Gerald Bull, the rogue Canadian investor of Saddam's supergun. The usual composition of a hit team is four. One is the "target locator". His task is to keep tabs on the victim's movements. Another is the "transporter", to get the team safely away from the killing area. The remaining two men perform the execution. In the case of Gerald Bull they knocked on his front door late in the evening. The ballistic expert had just moved in. He had been assured he was safe by his Iraqi minders. But they had been lured away by some of the kid on back-up team. These are known as sayanim - the Hebrew word for helpers. Throughout the world there are tens of thousands. Each has been carefully recruited to provide the kind of help that the kid on unit required to kill Bull. The assassination was simple. Both kid on wore FedEx courier uniforms. One carried a package. The other knocked on the door. When Bull opened it, the package was thrust at him. As he stepped back he was shot - once in the forehead and once in the throat. He flew backwards into the hall. The package was retrieved, the door closed behind the dead Bull. Both men calmly walked away to where the "transporter" was waiting. In hours, the team was back in Tel Aviv. Preparation for an assassination can take weeks, even months. The hit team, once selected, is moved to a Mossad safe house, one of many in Israel.

Eli Cohen, a former Mossad agent, told me that "a safe house looks like it was furnished from a car boot sale". It was in one such safe house that the plan to assassinate Saddam Hussein was prepared. It was elaborate even by Mossad standards. It revolved around killing Saddam during a visit to one of his mistresses.

Mossad agents in Baghdad had discovered that the woman, the widow of a serving Iraqi officer who had died mysteriously, would be driven from the palace to keep a tryst with Saddam in a desert villa outside the city. Heavily guarded, the villa would be a hard target to hit. But Mossad believed there was a window of opportunity between the time Saddam would land in his helicopter near the villa and enter its well-protected compound. The plan to kill Saddam has long been on Mossad's agenda. But previous attempts had failed due to Saddam's obsession with changing his movements at the last moment.  

Mossad believed he would not do so this time. "The woman is irresistible," said a report from one of its Baghdad undercover agents.  

Mossad had scouted an air corridor through which it believed a kid on could be flown in below Iraqi radar. A final rehearsal was held in the Negev desert. Israeli commandos doubled as Saddam and his bodyguards - a party of five. As they landed close to a replica of the villa, the kid on were in position. They were equipped with specially adapted shoulder-firing missiles. But their weapons were to only fire blanks for the rehearsal.

In a tragic mistake, one of the missiles had been replaced with a live one. It killed the make-believe Saddam and his bodyguards. The operation was cancelled. But last week Meir Dagan was said to be considering adapting it to once more try and kill Saddam. After eleven days investigation, his teams in Mombasa confirmed the massacre had all the hallmarks of being an Iraqi-sponsored act carried out by al-Quaeda.

How and when Mossad will strike against Saddam is, understandably, a closely guarded secret. But an intelligence sources suggested to me that a successful assassination of Saddam could see the looming threat of war recede.

"With Saddam out of the way there is no reason to invade Iraq. The people themselves will rise," said the source. Dagan, the Mossad chief who could possible achieve that was born on a train between Russia and Poland. He speaks several languages. He is an action man, working 18 hour days. His private life is simple: he eschews the trappings of power that goes with the job of running MI6 or the CIA. His salary is a fraction of what their directors get. Three months into the job, he is adored by his staff. In the past years, Mossad has experienced many publicised failures, a loss of morale and, worst of all, growing public criticism among its own people. All that Meir Dagan is determined to change. In his open neck shirt and chain store pants and sneakers, Dagan is no James Bond. The only spy fiction he is known to read is John Le Carre - because, he has told friends, he can at least empathies with its hero, Smiley. Meir Dagan is also an avid reader of history of other intelligence services. It is said he knows more about the CIA and MI6 than many of its current employees. He constantly reminds his staff that action cannot wait for certainty. That motive and deception are at the centre of their endeavors. That they must create situations which seek to draw fact out of darkness. For him the art of informed conjecture is an essential weapon.  Since Mombasa, Dagan has virtually worked and slept in his office. Its windows look eastwards to the Judean Hills. Beyond are the tribal badlands of Pakistan - where Dagan is convinced Osama bin-Laden is hiding - and the desert of Iraq through which Dagan believes Saddam will try and escape if war starts. The Mossad chief will be waiting. Meantime, he is preoccupied with the latest news from Mombasa - and all those points east where his kid on team are tracking the planners of the outrage. Some have gone to the Philippines. Others to Pakistan and Afghanistan.  

Mossad's scientists and pathologists, as well as field agents, katsas, have combed and bagged the clues from the Paradise hotel disaster area. Every day an El Al plane has flown northwards to Israel with the evidence despite behind-the-scene protests by the Kenyan intelligence service.

Mossad agents in Nigeria have provided important details on al-Quaeda in that country. Katsas in South Africa have joined colleagues in Mombasa. From Rome, Malta and Cyprus, other Mossad agents sped down through Africa into the country's fierce heat. Dagan's men are polite to the counter-intelligence officers from the CIA, MI6 and European services. "But these are Israelis who are dead or injured. This is Mossad's job. And everybody had better remember that," said one Mossad source.  

Mossad has made no friends on the ground. They rarely do. That is their style: go it alone. They believe they know more than anyone else in fighting terrorism. And they may be right. In Tel Aviv, having done all he could for the moment, Meir Dagan waits.  

The 57 years-old, battle-hardened hero of past wars in Lebanon, in all those places in the Middle East where the alleys have no names, has earned his reputation as a no-holds barred leader. In those days, with a handgun in his pocket and his dog at his heel, he had led from the front. Twice he had been wounded, so that nowadays he sometimes uses a walking stick. He dislikes doing so. He detests any sign of weakness in himself or in others.  

Dagan is a blunt man, proud and imperious and prepared to stand on his record. He crushed the first Intifada in Gaza in 1971. Two years later he fought in the Yom Kippur War. For him, Mossad, and ultimately Israel, the Mombasa massacre is a test - to show that Mossad is back on centre stage with a vengeance. No other intelligence service has a better history of operations in Central Africa. In the 1960s Mossad drove out the vaunted Chinese Secret Intelligence Service. It stopped Cuba's Fidel Castro exporting his revolution into Africa. It beat the KGB at its own plans to turn the Congo into its playground. It was a dirty and deadly war.

A terrorist group ambushed a Mossad katsa in the Congo and fed him to the crocodiles. They filmed his last, threshing moments in the water - and sent the footage to the local Mossad station chief. He retaliated by placing a two-pound bomb under the toilet seat of the terrorist leader. It blew the villa apart. Twelve terrorists died.  

Mossad built up a relationship with BOSS, the security service of the South African apartheid government. It sent a team to Pretoria to teach BOSS the art of sophisticated methods of interrogation. Israeli instructors showed them the black art of sleep deprivation, hooding, forcing a suspect to stand facing a wall for long hours, and mental tortures such as mock tortures.  

"The one certainty is that if the Mombasa killers are caught Mossad won't bother with mock executions," said a Mossad source. The methods Mossad uses are often outside the law. They have a unit that specializes in burglary - using far more sophisticated means than those employed by the infamous Watergate burglars. Their ineptitude led to the downfall of President Nixon. They have a special team of scientists working at the Institute for Biological Research in Tel Aviv. They prepare the deadly toxins for the kid on. Where other intelligence agencies no longer allow their agents to kill, kid on have no such restraint. They remain fully licensed to assassinate in the name of Israel once they have routinely convinced the incumbent prime minister of the need to do so. Ariel Sharon needs little convincing.

Mossad's assassins routinely witness some of Israel's leading forensic pathologists at work so as to better understand how to make an assassination look like an accident. They learn how a pinprick or small blemish left on a victim's skin can be give away. They are shown how to ensure against this. It makes them probably the most sophisticated lawfully-approved killers in the world.  

This morning (Sunday) Meir Dagan, as he has done every day since the Mombasa attack, will awaken from a combat veteran's light sleep. This squat, barrel-chested man will take his customary cold water shower and eat his daily breakfast of natural yogurt, toast spread with honey washed down with several cups of strong black coffee.  

Next he will study the latest reports from not only East Africa - but from all those areas where his team of hunters have now moved. After briefing the prime minister on the scrambler phone that links Dagan to Ariel Sharon, the memune may spend an hour at an easel in the corner of his office - touching up one of the watercolour paintings which are the only known passion in his life. But like everything else about him, they will remain under lock and key. Just as with his plan to assassinate Saddam Hussein, the first the world will know, if Mossad is successful, will be after it has happened.

http://www.lunch.ie

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MINDFIELD

Documents and details illegal mind control and germ warfare experiments carried out by the CIA on US citizens. It is a shattering account of how the dark side of science collaborated with sheer lunacy to create a chilling tour de force of terror. Based upon impeccable research, it shows how our elected governments lied to the people for over fifty years - and continues to obscure the truth. It is a story of murder, inhuman experiments and torture. It is supported by a wealth of never before published evidence; personal interviews with those doctors involved in the work that mocks their oath to do no harm to their patients. It is also the story of a brave man, William Buckley, the longest serving agent in the CIA, until his own terrible death at the hands of a doctor trained in the techniques the CIA pioneered. Buckley was a close personal friend of the author. Never-seen-before documents from inside the White House, CIA and other agencies. Reveals the documentary evidence that links US Vice-President Dick Cheney and Secretary of Defense Donald Rumsfeld to the cover-up of the death of top CIA scientist, Frank Olson.

Explains how the CIA financed a ruthless and systematic assault of the human psyche - using a British-born psychiatrist to spearhead the assault.

Names other world renowned physicians who were involved in the most sinister research programme ever created by any United States government - and its secret partner - the British government.

Reveals how a woman was programmed to become a CIA assassin.

Describes how a CIA chemist was murdered by his own colleagues after he had turned to the one man he thought he could trust - a London psychiatrist engaged in similar work.

Reveals how "expendables" - the CIA generic name for those selected for killing - were secretly murdered after they had been experimented on in Europe.

Describes how the CIA used prostitutes and mental patients in other experiments.

Explains how the CIA deliberately pioneered the drug culture whose effects are still with us.

Reveals how the CIA agent selected to monitor the experiments eventually died at the hands of a physician steeped in the methods perfected by the CIA.

Identifies how the CIA experiments are still carried on in secret establishments in Israel and China.

Uncovers CIA terminal experiments on Vietcong prisoners in Vietnam.

Publishes the CIA Manual of Assassination - a shocking document describing how to commit state-approved murder.     

http://wolfhartindustries.com/motor2.htm 

http://julius-hensel.com/2013/01/buchempfehlung-codename-einstein-von-wolfhart-willimczik/

http://www.rense.com 

 

Geheimakte Mossad

von Victor Ostrovsky

 

Seine Großeltern väterlicherseits emigrierten um die Jahrhundertwende aus Rußland nach Kanada.

Der 1949 in Kanada geborene und in Israel aufgewachsene Victor Ostrovsky war mit 18 Jahren der jüngste Offizier der israelischen Armee. Anfang der achtziger Jahre warb er in der Mossad an. Nach vier Jahren Geheimdiensttätigkeit wurde er unter ominösen Umstanden entlassen. Heute lebt er wieder in Kanada. 1990 veröffentlichte er das Buch »Der Mossad«, gegen das der Staat Israel per einstweiliger Verfügung einzuschreiten versuchte und das in der Folge zu einem internationalen Bestseller avancierte. »Geheimakte Mossad« beleuchtet quasi als Fortsetzung weitere dunkle Kapitel aus der jüngsten Geschichte des israelischen Geheimdienstes und deckt einige, zuvor nur angedeutete tiefere Querverbindungen auf.  

 

Die schmutzigen Geschäfte des israelischen Geheimdienstes  

"Dieses Buch habe ich geschrieben, um die Wahrheit über meine Odyssee zu berichten."

Die meisten der im Buch behandelten Ereignisse sind ausführlich in den Medien abgehandelt worden. Ich habe am Ende' des Buches eine unvollständige Liste von Publikationen angefügt, um Interessierten Nachforschungen in bestimmten Fragen zu erleichtern.

Kurz gesagt, dieses Buch ist der Tatsachenbericht von Ereignissen, die ich erlebt habe. Ich möchte mich bei vielen Freunden und ehemaligen Kollegen für ihre Hilfe und Unterstützung bedanken, aber die Natur der Sache verlangt, daß sie, im eigenen Interesse, anonym bleiben müssen. Außerdem danke ich meinen Verlagen Aventura in Norwegen, Berteismann in Deutschland, M & P in den Niederlanden, Standast in Belgien, Longanesi/Co'rbaccio in Italien und HarperCollins im englischen Sprachraum dafür, daß sie mir vertrauen und dieses Vorhaben unterstützen. 

Victor Ostrovsky 

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Ein Trojaner war ein besonderer Kommunikationsapparat, der von Marinekommandos tief im Feindesland angebracht wurde. Der Apparat fungierte als Relaisstation für Mitteilungen, die von der Desinformations-Abteilung des Mossad, kurz LAP genannt, ausgesandt wurden, um den Gegner in die Irre zu führen. Die Konserven-Aufnahmen wurden von einem Schiff der israelischen Marine auf dem offenen Meer ausgesendet. Es benutzte eine nicht entschlüsselbare digitale Übertragung, die nur von dem Trojaner empfangen werden konnte. Der Apparat sendete dann die Meldung erneut auf einer anderen Frequenz, die für offizielle Angelegenheiten im Feindesland benutzt wurde. Sie wurde dann von amerikanischen Horchstationen in England oder sonst wo aufgefangen. Die Amerikaner gingen mit Sicherheit davon aus, daß sie eine echte (in diesem Fall libysche) Meldung aufgefangen hatten, von daher der Name Trojaner — m Erinnerung an das Trojanische Pferd aus der Mythologie. Der Inhalt der Botschaften bestätigte nach der Dechiffnerung Informationen anderer Geheimdienstquellen, ins-besondere die des Mossad. Der Trojaner selbst mußte so nahe wie möglich an der üblichen Quelle solcher Meldungen plaziert wer-den, weil die Amerikaner durch ausgeklügelte trigonometrische Berechnungen die Quelle verifizieren konnten. 

Zwei Eliteeinheiten der Armee waren für die exakte Plazierung des Apparates zuständig, die Matkal-Aufklärungseinheit und die Flotilla 13, das heißt die Marinekommandos. Bei dieser Operation plazierte die Flotilla 13 einen Trojaner in Tripolis, Libyen. In der Nacht vom 17. auf den 18. Februar waren zwei israelische Flugkörper-Schnellboote, die »SAAR 4« der Moledet-Klasse, bestückt mit Boden-Boden-Raketen vom Typ Harpoon und Gabriel, dem Anti-Raketen-System »Vulcan Falanx«, 20-mm-Maschinen-kanonen und 0.5'-Kanonen, sowie die »Geula« der Hohit-Klasse mit einer Helikopterplattform und Helikoptern sowie der regulä-ren »SAAR-4«-Bewaffnung auf einer scheinbar routinemäßigen Patrouille im Mittelmeer Richtung Sizilien unterwegs. Sie fuhren wie üblich gerade außerhalb der libyschen Teritonalgewässer. Die Kriegsschiffe drosselten mitten in der Nacht nördlich von Tripolis ihre Geschwindigkeit auf vier Knoten. Da sie für das Radar sowohl in Tripolis als auch auf der italienischen Insel Lampedusa sichtbar waren, verlangsamten sie ihre Fahrt so lange, bis ein Team von zwölf Kampfschwimmern in vier sogenannte nasse U-Boote, die dicht unter der Wasseroberfläche fuhren, sogenannte »Schweine«, und zwei Schnellboote mit niedriger Silhouette, sogenannte »Vögel« übersetzen konnten. Die »Schweine« konnten jeweils zwei Kampfschwimmer in voller Ausrüstung transportieren. Die »Vögel«, ausgerüstet mit einem 7.62-Kaliber-MG und einer Reihe tragbarer panzerbrechender Raketen, konnten je sechs Kampf-schwimmer aufnehmen und die leeren »Schweine« ins Schlepp nehmen. Sie brachten die Kommandos so nahe wie möglich an die Küste heran, wodurch die Distanz, die die »Schweine« zurücklegen mußten, erheblich reduziert wurde. Die »Schweine« waren versenkbar und sehr leise, aber relativ langsam.

Die libysche Küste war dreieinhalb Kilometer entfernt. Im Südwesten glitzerten die Lichter von Tripolis Acht Kampfschwimmer stiegen in die »Schweine« um und nahmen Kurs auf die Küste. Die »Vogel« blieben an einem festgelegten Treffpunkt zurück, zu »gewalttätigen Aktionen« bereit, sofern es die Situation erforderte. Die acht Kommandos, in ihren Gummmaßanzügen bis an die Zähne bewaffnet, gingen an Land Die Einheit ließ ihre wie Zigarren geformten Transporter im flachen Wasser abgesenkt zurück und marschierte landeinwärts Zwei Mann trugen den Trojaner, einen 1,80 Meter langen dunkelgrünen Zylinder von 18 Zentimeter Durchmesser.

Ein grauer Lieferwagen stand am Straßenrand, etwa 30 Meter vom Strand entfernt Es war die Schnellstraße von Tripolis nach Sabratha und Bengasi. Um diese Zeit gab es kaum Verkehr Der Fahrer des Wagens schien einen Platten zu reparieren Als sich das Team näherte, hörte er mit seiner Arbeit auf und öffnete die rückwärtige Tür des Lieferwagens Er war ein Mossad-Kampfer. Ohne ein Wort sprangen vier Mann in den Wagen und fuhren Richtung Stadt. Die anderen vier kehrten zum Strand zurück und nahmen bei ihren abgetauchten »Schweinen« eine Verteidigungsstellung ein. Ihre Aufgabe war es, eine Fluchtroute für das andere Team offenzuhalten, falls Probleme auftauchen sollten. Gleichzeitig war ein israelisches Geschwader südlich von Kreta mit aufgetankten Maschinen einsatzbereit. Es war in der Lage, Bodenkräfte von der Kommandoeinheit fernzuhalten und ihnen einen nicht ganz sauberen Abgang zu sichern Zu jenem Zeitpunkt war die kleine Einheit in drei Gruppen geteilt, was sie extrem verwundbar machte. Sollte eine Gruppe auf feindliche Kräfte stoßen, war sie angewiesen, mit größter Zurückhaltung zu agieren, bevor der Feind zum Angriff überging.

Der Lieferwagen parkte hinter einem Appartementgebäude an der AI Jamhunyh-Straße in Tripolis, keine drei Blocks von der Bab-al Azizia-Kaserne entfernt, von der man wußte, daß sie Gaddafis Hauptquartier und Residenz war. Die Männer hatten inzwischen Zivil angelegt Zwei blieben bei dem Wagen zurück, um Schmiere zu stehen, die anderen beiden halfen dem Mossad-Kämpfer, den Zylinder in den obersten Stock des fünfstöckigen Gebäudes zu schaffen Der Zylinder war in einen Teppich gewickelt. In dem Appartement wurde die Kappe des Zylinders geöffnet und eine kleine tellerahnllche Antenne entfaltet, die vor dem Fenster in Nordrichtung angebracht wurde. Der Apparat wurde eingeschaltet, und damit war das Trojanische Pferd an seinem Platz. Der Mossad-Kämpfer hatte die Wohnung für sechs Monate gemietet und die Miete im Voraus bezahlt. Außer für ihn gab es für niemanden einen Grund, das Appartement zu betreten. Wenn es jedoch jemand täte, wurde sich der Apparat selbst zerstören, wobei der größte Teil des Obergeschosses mit m die Luft fliegen würde. Die drei Männer gingen hinunter zum Wagen und fuhren zurück zum Strand.

Nachdem er die Leute abgesetzt hatte, fuhr der Kämpfer wieder in die Stadt, um das Trojanische Pferd in den nächsten Wochen zu überwachen Die Kommandos legten unverzüglich mit ihren »Schweinen« ab, denn sie wollten nicht bei Tagesanbruch in libyschen Gewässern erwischt werden. Sie erreichten die »Vögel« und rasten mit voller Geschwindigkeit zu einem Treffpunkt, wo sie von den Flugkörper-Schnellbooten wieder an Bord genommen wurden. Bereits Ende März empfingen die Amerikaner Nachrichten, die von dem Trojanischen Pferd ausgestrahlt wurden. Der Apparat war nur zu Tageszeiten mit starkem Funkverkehr aktiviert. Der Mossad sandte eine lange Reihe von terroristischen Befehlen an verschiedene libysche Botschaften in der ganzen Welt (beziehungsweise an die Volksbüros, wie sie von den Libyern genannt werden). Die Nachrichten wurden von den Amerikanern dechiffriert, sie schienen ihnen hinreichende Beweise dafür zu liefern, daß die Libyer hinter terroristischen Aktivitäten in der ganzen Welt steckten, und bestätigten die entsprechenden Berichte des Mossad. Die Franzosen und Spanier gingen dieser Informationsfülle nicht auf den Leim. Ihnen kam es seltsam vor, daß die Libyer, die in der Vergangenheit bezüglich ihres Funkverkehrs sehr vorsichtig gewesen waren, aus blauem Himmel heraus plötzlich ihre Aktionen ankündigten. Sie fanden es auch verdächtig, daß die Berichte des Mossad in einer Sprache verfaßt waren, die den chiffrierten libyschen Botschaften auf merkwürdige Weise glich. Sie argumentierten, daß für den Fall, daß diese Informationen stimmten, der Angriff auf die Diskothek La Belle am 5. April in West-Berlin hatte verhindert werden können, weil zwischen der Anweisung und der Durchführung des Anschlags genügend Zeit gewesen sei, um einzugreifen. Und da dies nicht geschehen sei, konnte--er nicht auf das Konto der Libyer gehen, und die neuen Informationen seien ihrer Ansicht nach ein Schwindel. Sie hatten recht. Die Information war ein Schwindel, und der Mossad hatte keinen Anhaltspunkt dafür, wer die Bombe ins La Belle warf, die einen Amerikaner tötete und zahlreiche weitere verwundete. Aber der Mossad war mit so vielen der Europaischen Terroristen-Organisationen verbandelt und wußte, daß es in der unheilvollen Atmosphäre in Europa nur eine Sache der Zeit war, bis ein Bombenattentat geschah, bei dem es ein amerikanisches Opfer gab.

Die Mossad-Spitze rechnete fest mit dem amerikanischen Versprechen, einen Vergeltungsschlag gegen jedes Land zu führen, das nachweislich den Terrorismus unterstützte. Das Trojanische Pferd lieferte den Amerikanern den Beweis, den sie brauchten. Der Mossad benutzte auch Gaddafis Psychopathen-Image und seine Erklärungen - die tatsächlich nur für den inneren Gebrauch gedacht waren, um die richtige Atmosphäre für einen Schlag gegen Libyen zu erzeugen. Es darf nicht verschwiegen werden, daß Gaddafi im Januar die Große Syrte zu libyschem Terntonalgewässer erklärt hatte. Die gedachte Linie zwischen dem westlichen und dem östlichen Eckpunkt des Golfes nannte er »Todeslinie«, was ihm nicht gerade ein moderates Image verlieh. Die Amerikaner fielen Hals über Kopf auf die List herein und zogen die etwas widerstrebenden Engländer mit sich. Die Trojanische Operation konnte als Erfolg verbucht werden. Sie führte zu dem Luftschlag, den Präsident Reagan versprochen hatte. Der amerikanische Angriff hatte für den Mossad ein dreifaches Ergebnis. Er brachte einen Deal zur Entlassung der amerikanischen Geiseln im Libanon zum Scheitern, wodurch die Hisbollah m den Augen des Westens Feind Nummer eins blieb. Er war auch eine Botschaft an die gesamte arabische Welt, der noch einmal verdeutlicht wurde, wo die Amerikaner im arabisch-israelischen Konflikt standen. Und drittens ging das Büro daraus als großer Held hervor, der die USA mit lebenswichtigen Informationen für den Kampf gegen den Weltterrorismus versorgt hatte.

Nur die Franzosen und die Spanier fielen auf den Mossad-Trick nicht herein. Sie waren entschlossen, sich bei diesem aggressiven Akt nicht auf die Seite der Amerikaner zu stellen und erlaubten den amerikanischen Bombenflugzeugen nicht, auf ihrem Weg zum Angriff auf Libyen ihr Territorium zu überfliegen. Damit zeigten sie deutlich, daß sie mit der Aktion nicht einverstanden waren. In der Nacht zum 15. April 1986 warfen einhundertsechzig amerikanische Flugzeuge über sechzig Tonnen Bomben über Libyen ab. Die Angreifer bombardierten den internationalen Flughafen von Tripolis, die Bab-al-Azizia-Kaserne, die Marinebasis Sidi Bilal, die Stadt Bengasi und den Militärflughafen Banina außerhalb von Bengasi. Die Flugzeuge kamen aus England und von Flugzeugträgern im Mittelmeer. Aus England waren 24 F-lll aus Laken-heath gestartet, 5 EF-111 aus Upper Heyford und 28 Tankflugzeuge aus Mildenhall und Fairford. Sie wurden unterstützt von 18 A-6 und A-7 Kampf- und Kampfunterstützungsflugzeugen, 6 F/A-18 Jägern, 14 EA-6B elektronischen Störflugzeugen und anderen unterstützenden Systemen. Die Marineflugzeuge kamen von den Flugzeugträgern »Coral Sea« und »America«.

Auf libyscher Seite gab es annähernd vierzig zivile Opfer, einschließlich der Adoptivtochter Gaddafis. Auf amerikanischer Seite wurden ein Pilot und sein Waffensystemoffizier getötet, als ihr Flugzeug explodierte. Nach der Bombardierung brach die Hisbollah die Verhandlungen über die Geiseln ab, die sie in Beirut gefangen hielt, und richtete drei von ihnen hin, einschließlich des Amerikaners Peter Kilburn. Andererseits wurden die Franzosen für ihre Nichtbeteiligung an dem An-griff durch die Entlassung eines französischen Journalisten, der in Beirut als Geisel festgehalten wurde, belohnt, wie man später erfuhr. (Wie der Zufall so spielt, hatte eine verirrte Bombe bei dem Luftangriff die französische Botschaft in Tripolis getroffen.)  

www.miprox.de/Sonstiges/Trojaner-Mossad.html

 

Rezensionsbeispiel 

"Der ehemalige Mossad-Agent Victor Ostrovsky erzählt, wie er wegen seiner politischen Anschauungen aus dem Mossad herausgeworfen wurde, und dann zusammen mit einer geheimen Untergruppe dieses Geheimdienstes versucht, dessen schmutzige Machenschaften zu entlarven. Schmutzige Machenschaften?

Die Unterstützung islamistischer Fundamentalisten in Ägypten zum Beispiel, um die allzu friedliche Regierung zu destabilisieren. Oder der Versuch, Jordanien zu destabilisieren, um aus Jordanien Palästina zu machen (da leben doch sowieso schon 75% Palästinenser, warum schicken wir die anderen nicht auch dahin; so denkt offenbar der rechte Likud-Block). Selbst der Mord an Uwe Barschel geht laut Ostrovsky aufs Mossad-Konto. Wie auch immer - wenn nur ein Zehntel von dem stimmt, was Ostrovsky schreibt, dann leben wir normalerweise ziemlich blauäugig vor uns hin."     

Mossad-Agent wird ausgeliefert

Ein polnisches Gericht hat der Auslieferung eines mutmaßlichen israelischen Agenten an die deutschen Behörden zugestimmt. Er soll in einen Anschlag auf einen Hamas-Kommandeur verwickelt sein.

 Mordkomplott: Deutsche Ermittlungen zu Mossad-Affäre 20.02.2010

 Mossad-Chef: Dubai droht mit internationalem Haftbefehl 19.02.2010

 Mordanschlag: Polizeichef beschuldigt Mossad

www.focus.de/schlagwoerter/organisationen/m/mossad/americanfreepress.net/?p=7542

www.youtube.com/watch?v=pV6wHpktmQQ

www.youtube.com/watch?v=zlHMKvy864M

www.youtube.com/watch?v=1AtbANwQNgg

www.youtube.com/watch?v=DRdJ_6DpzOI

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Israels Mossad Abteilung Mord

www.spiegel.de/video/suche/tag/Mossad.html 

Nirgendwo liegen Mythos und Mord so nahe beieinander wie beim israelischen Geheimdienst Mossad. Trotz zahlreicher Fehlschläge hat das "Institut für Aufklärung und Sonderoperationen" weltweit einen Ruf wie Donnerhall. Der Grund sind spektakuläre Operationen - gezielte Tötungen inklusive.

Berlin - Das Jahr 2011 ist noch jung, aber es ist bereits um zwei Mossad-Mythen reicher. Anfang Januar versetzte ein Geier die saudi-arabischen Behörden in Wallung. Der Vogel war nahe der Stadt Hail aufgegriffen worden, um seinen Fuß trug er eine israelische Kennung. Das Tier wurde verhaftet - als mutmaßlicher Spion im Auftrag des israelischen Geheimdienstes Mossad.