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Stasi-Spione PDF Drucken E-Mail

Noch Tausende Stasi-Spione unentdeckt  

 DDR-Geheimdienst  

06.08.2011    

Rund 12.000 DDR-Spione gab es in Westdeutschland. Roland Jahn, Chef der Stasi-Unterlagenbehörde, fordert ein stärkeres Bekenntnis der Beteiligten zur eigenen Biografie. 

Die Stasi-Unterlagenbehörde geht davon aus, dass noch Tausende ehemalige Spione der DDR unentdeckt in Westdeutschland leben. Die Experten des Amts hätten für die Zeit zwischen 1949 und 1989 rund 12.000 West-Spione berechnet, sagte Behördenchef Roland Jahn der Neuen Osnabrücker Zeitung.   

Zur Zahl der Ex-Spione der DDR müsse die Zahl der Strafverfahren in Bezug gesetzt werden, sagte Jahn weiter. Von 1990 bis 1999 habe es etwa 3.000 derartige Verfahren gegeben. "Davon kamen allerdings lediglich 500 zur Anklage, 360 Spione wurden verurteilt." Demnach sei die überwiegende Mehrzahl der Stasi-Spione in Westdeutschland bisher ungeschoren davongekommen.  

Jahn: Stasi-Verstrickungen offensiver diskutieren 

Zudem forderte Jahn eine bessere Aufklärung über das Wirken der Stasi im Westen Deutschlands. "Die Stasi war keine Sache des Ostens allein", sagte der Behördenchef dem Hamburger Abendblatt. Mit Hilfe von Westdeutschen sei in der Bundesrepublik vor allem Militär- und Wirtschaftsspionage betrieben worden. Jahn nannte die DDR und die Stasi einen "Teil der Geschichte aller Deutschen".

Insofern sei der Wunsch nach Akteneinsichten auch im Westen sehr groß, sagte Jahn. In den vergangenen 20 Jahren habe es aus westlichen Bundesländern rund 340.000 Anträge auf persönliche Akteneinsicht gegeben. Bundesweit liegt laut Stasi-Unterlagenbehörde die Zahl aller bisherigen Anträge auf persönliche Akteneinsichten bei 2,7 Millionen.

Im Deutschlandradio forderte Jahn außerdem ein stärkeres Bekenntnis ehemaliger DDR-Bürger zur eigenen Biografie. Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall müsse es möglich sein, eine reine Rechtfertigungshaltung zu überwinden, sagte Jahn.  

Jahn zur SED-Vergangenheit der Linken   

 

 

Erneut kritisierte er Brandenburgs Ex-Ministerpräsidenten Manfred Stolpe (SPD) für dessen Umgang mit der eigenen Vergangenheit. Er wünsche sich, dass Stolpe jetzt, da er nicht mehr im Amt sei, "ein bisschen offensiver auch seine eigenen Positionen hinterfragt". Zudem solle er "seine Verstrickungen mit der Staatssicherheit" offensiver diskutieren, und sich nicht nur rechtfertigen, sagte Jahn. Das Hinterfragen der eigenen Biografie müsse aber nicht immer in der Öffentlichkeit stattfinden, sagte der Behördenchef. "Aufarbeitung heißt nicht nur, wenn es in der Zeitung steht."     

Ausdrücklich forderte Jahn von der Linkspartei eine intensivere Aufarbeitung ihrer eigenen Geschichte. Die Partei müsse sich den Vorwurf der Verklärung der Zustände in der DDR gefallen lassen. "Es würde der Aufarbeitung insgesamt helfen, wenn die Linke das Verhältnis der SED als Auftraggeberin der Staatssicherheit stärker beleuchten würde."

Nebenjob beim BND - Rentner und Hausfrauen als Spione

community.zeit.de/user/loki45/beitrag/.../die-stasi-war-immer-dabei

 

Stasi-Akten: Vom SS-Wachmann zum BND-Spion 

Die Birthler-Behörde gibt Stasi-Akten über bundesdeutsche Agenten und Polizisten frei. Die Unterlagen bringen deren Aktivitäten in der NS-Zeit ans Licht. Zwanzig Jahre nach Öffnung der Stasi-Archive hat die Birthler-Behörde bislang gesperrte Unterlagen des DDR-Staatssicherheitsdienstes (MfS) freigegeben. Sie betreffen die NS-Vergangenheit von früheren westdeutschen Geheimdienstmitarbeiten und Polizeibeamten. Die Stasi-Hauptabteilung IX/11 hatte in den Jahren 1971 bis 1980 Informationen über die Verwicklung westdeutscher Sicherheitsbeamter in Kriegsverbrechen während der Nazizeit gesammelt. In den Akten finden sich die Namen von insgesamt 18 Geheimdienstleuten und Polizisten. Dabei handelt es sich um Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND), des Verfassungsschutzes, des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) sowie der Landespolizeien von Schleswig-Holstein, Hamburg und West-Berlin. Zu zwölf von ihnen konnte die Hauptabteilung IX/11 belastende Unterlagen aus NS-Archiven zusammentragen, die der MfS-Akte als Kopie beigefügt sind.

Stasi-Akten: Vom SS-Wachmann zum BND-Spion | Frankfurter Rundschau – Top-News

siehe auch: Die braune Vergangenheit des BND. Frühere Nationalsozialisten machten bei westdeutschen Geheimdiensten und Polizei Karriere. So weit bekannt. Doch nun sind einige weitere Personen enttarnt. Die Birthler-Behörde hat die Akten dazu freigegeben – nach 20 Jahren. Die Berliner Zeitung platzt mit einem außergewöhnlichen Tagesthema in den heißen WM-Sommer: Es geht um den “Brauen Sumpf” – um Ex-Nazis, die in westdeutschen Geheimdiensten, Ministerien und bei der Polizei Karriere machten.  

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LESER-KOMMENTARE:

Liebe Betroffene,

wenn Sie vermuten, dass Sie von einem STASI - SPITZEL gestalkt werden, dann bitte, schreibt das Autokennzeichen auf und fotografiert die Stasi - Spione und schickt das an die hiesige Polizei oder an das LKA. Diese Schwerverbrecher - Stasi - Spione werden wegen begangener Straftaten dringend von der Polizei gesucht!

http://mobil.zeit.de/politik/deutschland/2011-08/jahn-stasi-spione     

Mit hoffnungsvollen Grüßen, dass die Stasi - Verbrecher geschnappt werden und lebenslänglich hinter "schwedische Gardinen" wandern.    

ANGELA    

Gafra am 06.08.2011 um 16:56 Uhr   

In der Zeit des Kalten Krieges wimmelte es geradezu von Geheimdienstlern sämtlicher Couleur, besonders in Berlin. Da wäre es ebenso angezeigt, dass das Wirken des westdeutschen Geheimdienstes untersucht würde. Aber da werden die Akten gerne geschlossen gehalten oder gar vernichtet. Sonst könnten ja die Agents-Provocateurs enttarnt werden und das Geschichtsbild wäre nicht so schön schwarz-weiß. Die Bösen sind nur die Anderen und deren Tun kann auch nur unbegründet böse gewesen sein.

Ein sehr guter Kommentar von Arno Widmann:

http://www.berlinonline.d...

"In Westberlin waren nicht nur mindestens die Geheimdienste aller vier Besatzungsmächte aktiv, sondern natürlich auch die verdeckten Staatsschützer Westberlins und selbstverständlich auch die verschiedenen einschlägigen Organisationen der Bundesrepublik. Oft nicht nur den Russen ein Ärgernis. Angesichts dieser Lage ist es nicht frei von Komik, heute nur über die Stasi zu reden. Und auch nur über die Stasi als Animator der Apo. Die Bundesrepublik war über Jahrzehnte ein CDU-Staat; man muss davon ausgehen, dass die Stasi dort viel mehr Menschen im Einsatz hatte als in der doch weitgehend bedeutungslosen Apo. Solange es keinen deutschen Freedom of Information Act gibt, solange nicht die Akten wenigstens der bundesrepublikanischen Geheimdienste zugänglich sind, entsteht ein schiefes Bild."    

 

 

Wenn die OSA - Stasi mit Terroristen zusammenarbeitet? 

Wenn bis  2013 die OSA - Stasi mit Terroristen zusammenarbeitet, entsteht eine neue Lebensqualität. Bei Einzelpersonen und Familien, die rund um die Uhr überwacht werden, sind die Terroristen den Mitarbeitern der SEK´s und der Geheimdienste bekannt. Der Einsatz von Nahkampfwaffen ist ebenfalls bekannt sowie die Frequenzen bei Mikrowellenwaffen. Es ist auch bekannt welche Gesundheitsschädigungen bei den einzelnen Personen, Familien auftreten und wo Menschen mit diesen Waffen ermordet wurden (Mord mit Zeitverschiebung). Es geht auf der einen Seite darum, das Opferverhalten zu testen andererseits Beziehungstaten zu analysieren oder in der Kriminalprävention zu verhindern. Drittens geht es auch darum, die modernen KZ auf die Wohnungen zu verlagern und die Menschen ganz gezielt auf den Überwachungsstaat vorzubereiten und zu testen, ab wann sich die betroffenen Menschen wehren, um ihre eigene Situation zu verbessern! 

Es ist ganz wichtig, dass sich alle Betroffenen auf keinen Fall in die Opferrolle drücken lassen und dort bleiben. Um den Rechtsstaat in Deutschland und die Demokratie wieder herzustellen, werden viele, viele Menschen benötigt, die Widerstand leisten, aber trotzdem bereit sind, mit Polizeipräsidien und deren Führungskräften zusammenzuarbeiten. Bandenkriminalität und organisierte Kriminalität in den Kreisstädten muss von Bürgern, Polizeibeamten, Politikern verhindert werden. Wer mit Mikrowellenwaffen gezielt die Gesundheit von Menschen schädigt, Mordversuche unternimmt und über Gehirnwäsche mit Hilfe von Hochfrequenz das Gedankengut eines Menschen manipuliert ist ein Terrorist und auch als Terrorist zu behandeln!! 

Lothar Stern, 29.09.2013 

 

Faschismus ist keine Meinung - Faschismus ist ein schwerstes Verbrechen!!!   

 Fascism is not an opinion - fascism is a great crime!!! 

Фашизм - это не мнение – фашизм - это великое преступление!!!