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Pfarrer Carsten Häublein ist tot PDF Drucken E-Mail

 

Liebe Freunde und Mitmenschen, 

wieder gibt es eine traurige Nachricht zu übermitteln:

 

Pfarrer Carsten Häublein ist tot!

Geburtsdatum: August 1957, Sterbedatum: Februar 2013 

Er hat die dramatische Lage, die Zunahme der Hochfrequenz-Folter durch LTE, nicht länger ertragen und selber sein Leben beendet. Wir sind fassungslos, bestürzt, gelähmt ringen mit unserem Verstand und unserem Herzen nach Worten, die unserer Gefühlslage gerecht werden. Herr Pfarrer Carsten Häublein war Pfarrer im Ruhestand.   

Im April 2009 war es ihm nach langer Suche endlich vergönnt, einen gesundheitsverträglichen Flecken zum Leben (in Schleswig-Holstein) gefunden zu haben. Denn nachdem im Sommer 2006 die Sendeanlagen in Oberammergau umgerüstet worden waren, fand er keinen Schlaf mehr, litt höllische Qualen und hatte an verschiedenen Orten im Umkreis Zuflucht gesucht und auch im funkarmen Waldgebiet geschlafen. (Die Presse hatte seinerzeit ausführlich über die prekäre gesundheitliche Lage vieler Anwohner in Oberammergau berichtet.)

Pfarrer Carsten Häublein setzte alles auf diese letzte Karte der Hoffnung: Aufgabe seiner von allen so geschätzten seelsorgerischen Tätigkeit im Ammertal, Umzug nach Schleswig-Holstein, sich dort in einem kleinen Haus einzurichten und endlich beschwerdefrei leben dürfen!

Das Glück währte nicht lange: Ab Juli 2012 verschlechterte sich sein Gesundheitszustand dramatisch, LTE (die vierte Mobilfunkgeneration für schnellen drahtlosen Internetzugang) war in Betrieb gegangen. Die für ihn unerträgliche Situation spitzte sich zu und wir konnten nicht helfen! Das Gefühl der Ohnmacht, das vernichtende Gefühl nicht helfen zu können, wenn er über Dröhnen, Hämmern und Zischen im Kopf klagte und verzweifelte, weil der ganze Körper vibrierte dieses Gefühl, war für uns kaum zu ertragen. (Weitere Abschirmmaßnahmen brachten nur sehr eingeschränkte Linderung.)

Für eine weitere, als Erlösung empfundene, Linderung sah er schließlich keinen anderen Weg mehr: Wie viel Mut braucht es, um diese Verzweiflungstat zu begehen? Und wie verzweifelt muss ein Mensch sein, dem jeglicher Mut zum Weiterleben, zum Weiterleiden in Hoffnung auf ein menschenwürdiges Ende der Qualen, genommen wurde?

Wir sind von berechtigt Besorgten gefragt worden: Ist es gut zu verbreiten, dass er diese Verzweiflungstat begangen hat? Werden andere Menschen, die in derselben Verzweiflung gefangen gehalten werden, durch die Verbreitung dieser Nachricht, vielleicht auf den Gedanken gebracht, seinem Beispiel zu folgen?

Solche Verzweiflungstaten schockieren und berühren die Nahestehenden, die Angehörigen, die Freunde und Nachbarn doch aus Sicht der verantwortlichen Politiker und der Betreiber verschwindet das Leiden auf diese diabolische Weise von der Oberfläche dieser Welt und die Geschäfte können weitergehen wie gehabt! Sie sind durch diese unsinnigen Grenzwerte, die uns nachweislich nicht schützen, abgesichert.

Pfarrer Carsten Häublein ist nicht freiwillig aus dem Leben geschieden. Es gab für ihn keine Wahl, sondern nur einen einzigen Ausweg, um der unerträglich gewordenen Folter zu entkommen. Die Urnenbeisetzung findet in Unterammergau statt, voraussichtlich am 02. März 2013 (genauer Termin folgt).

Die dem Verstorbenen am nächsten Stehenden bitten ausdrücklich darum, dass nicht nur diese Nachricht weitergeleitet wird, sondern auch darum, dass in Traueranzeigen zum Ausdruck kommt, welch ungeheuerliche menschliche Tragödie hier geschehen ist: Pfarrer Carsten Häublein ist ein Opfer dieser Technologie geworden. Frau Dr. Waldmann-Selsam war so hilfsbereit, eine Chronik der wichtigsten Ereignisse in Bezug auf die für Pfarrer Carsten Häublein unerträglich gewordene Mobilfunksituation in Oberammergau darzustellen und den weiteren Verlauf in Schleswig-Holstein bis zum tragischen Ende zu schildern.

 

Mit traurigen Grüßen

Werner Funk und Suzanne  Sohmer

 

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Für Pfarrer Häublein  

17.02.13 

Ich bin traurig und bedrückt, dass Pfarrer Häublein tot ist. Aber ich will jetzt all meine Kraft einsetzen, damit die Wahrheit über die Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf die Gesundheit ans Licht kommt. 

Bei Pfarrer Häublein und vielen weiteren Anwohnern vom Ammertal waren im Herbst 2006 verschiedenste Symptome aufgetreten. Die folgende Zusammenfassung der damaligen Ereignisse (Beschränkung auf November 2006 bis Januar 2007) sowie Stellungnahmen, Zeitungsberichte und Leserbriefe belegen die Krankheitssymptome und die Verzweiflung der Menschen. Es war damals ein großer Segen, dass Pfarrer Häublein seine Krankheitssymptome öffentlich ausgesprochen hat. Das hatte vielen Menschen Hoffnung gemacht. „Der Mobilfunk hat mir meine Gesundheit geraubt“, Zitat von Pfarrer Häublein in der Garmisch-Partenkirchner Zeitung vom 30.01.07. 

Ich habe Pfarrer Häublein am 12. November 2006 in seinem Pfarrhaus in Oberammergau kennengelernt. Nachrichtentechniker Dipl. Ing. Werner Funk hatte mich zu ihm geführt. In Oberammergau waren seit Ende August 2006 bei vielen Einwohnern folgende unerklärliche und teilweise unerträgliche Symptome aufgetreten: extreme Schlafstörungen, Herzrasen, Blutdruckanstieg, Kopfschmerzen, Vibrieren, Zittern, Schwitzen, Brennen, Orientierungslosigkeit, Denkunfähigkeit, Erschöpfung, Hörverlust, Ohrendruck, Augenentzündungen, Nervenschmerzen.

Die Ärzte waren zunächst ratlos angesichts der plötzlichen Zunahme kranker Patienten. Sie hatten sich jedoch mit möglichen Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder bereits seit längerem befasst, da im Umkreis der Mobilfunksendeanlagen (Kleinen Theater, Ammergauer Hof) seit 4 Jahren Krankheitshäufungen, auch Tumorerkrankungen, aufgefallen waren. Daher hatten alle Ärztinnen und Ärzte im November 2005 im Oberammergauer Appell einen Ausbaustop gefordert (Anlage).

Für Dipl. Ing. W. Funk aus Oberammergau war es zunächst auch unerklärlich, da er keine Zunahme der Feldstärke gegenüber den Messwerten bis Juli 2006 messen konnte. Allerdings konnte er eine zusätzliche Modulationsfrequenz von ca. 10 Hz feststellen. Von T- Mobile erfuhr er, dass das neue System GPRS-EDGE im Ammertal im August in Betrieb gegangen war. Es bestand also ein zeitlicher Zusammenhang zwischen der Inbetriebnahme dieser neuen Systemtechnik und dem gehäuften Auftreten zahlreicher Krankheitssymptome, Mehrere Menschen konnten sich nicht mehr in ihren Wohnungen aufhalten und mussten funkarme Stellen für die Nacht aufsuchen. Durch die gute Zusammenarbeit von ortsansässigen Ärzten, Dipl. Ing. Funk, Bürgermeister Zigon und Betroffenen, die bereit waren, offen über ihre Symptome zu sprechen – allen voran Pfarrer Häublein - kam das Thema in die Medien. 

Am 10.11.06 berichtete das Garmisch-Partenkirchner Tagblatt über die Gesundheitsprobleme mit der Überschrift: Herzrasen, Schlaflosigkeit und Nachtschweiß: Pfarrer am Ende Mobilfunkanlagen aufgerüstet - Immer mehr Bürger mit Beschwerden (Anlage).

Am 13.11.06 erstatteten zwölf Bürger Anzeige wegen Körperverletzung, ein Zeichen des hohen Leidensdruckes. Immer mehr Bürger meldeten sich im Rathaus.

Am 14.11.06 forderten Ärzte telefonisch vom Bürgermeister und vom Gesundheitsamt Eingreifen. Frau Sohmer, eine durch ihren Arbeitsplatz besonders funkgeschädigte Frau, musste sich bereits nachmittags wegen unerträglicher Kopfschmerzen und Ohrendruck mit Hörverlust in den Wald an eine funkarme Stelle begeben. Die Krankheitsgeschichte von Frau Sohmer war beim Fachgespräch des BfS am 02.08.06 vorgestellt worden.

Am 15.11.06 frühmorgens benötigte Frau Sohmer den Notarzt, da beginnende Krämpfe in den Händen das Absinken des Kalzium-Spiegels anzeigten.

Am 15.11.06 berichtete das Garmisch-Partenkirchner Tagblatt: Mobilfunkgegner erstatten Anzeige „Das Risiko ist zu groß“ – Vorwurf: Gesundheitsschäden durch Strahlung von Sendemasten (Anl.) Staatsminister Dr. W. Schnappauf wurde über die akute Gesundheitsgefahr informiert. Er wurde aufgefordert unverzüglich mitzuteilen, an welchen nächstgelegenen funkfreien Ort sich die schwer Betroffenen begeben könnten. Er wurde gebeten einzuschreiten und die Körperverletzung zu beenden (Anlage).

Am 16.11.06 erhielt das Gesundheitsamt und die Polizei eine Mitteilung über Messungen des Ingenieurbüros Funk und eine ärztliche Stellungnahme über Erkrankungen in Oberammergau und viele weitere Unterlagen der oberfränkischen Ärzte und des Ärztlichen Qualitätszirkels für Elektromagnetische Felder in der Medizin. Die Stellungnahme ging auch per Fax an Minister Dr. W. Schnappauf.

Am 18.11.06 wandten sich Dipl. Ing W. Funk, Pfarrer Häublein und mehrere Ärzte an die Presse (Anlagen).

Am 19.11.06 wurde Minister Dr. W. Schnappauf über unerträgliche Symptome auch in Unterammergau informiert (Anlage).

Am 24.11.06 wurde Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung gegen Minister Dr. W. Schnappauf erstattet (Anlage).

Bei dem Bürgermeister, den Ärzten und der Bürgerinitiative meldeten sich unaufhörlich weitere Menschen mit schweren, unerklärlichen Symptomen.

Am 06.12.06 wandten sich Bürgermeister R. Zigon, Dipl. Ing. W. Funk, Pfarrer C. Häublein und Dr. med. W. Laubert wegen der ernsten Gesundheitsprobleme an die Mitglieder des Bayerischen Landtages: „Bitte helfen Sie uns in unserer verzweifelten Lage. Es muss doch möglich sein, dass die Gesundheitsprobleme vor Ort untersucht werden. Man kann die besonders stark Betroffenen doch nicht im Wald überwintern lassen.“ (Anlage) 

Das Verhalten der zuständigen Behörden – Gesundheitsamt Garmisch-Partenkirchen, StMUG, Regierung von Oberbayern, Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Landesamt für Umwelt – war in der Folgezeit unerträglich. Erst beim zweiten Versuch konnte das LfU das neu aufgetretene niederfrequente Signal erkennen (Anlage). Aber es habe keine Bedeutung, da die Grenzwerte nicht überschritten seien. Den tatsächlich gehäuft aufgetretenen Krankheitsfällen wurde weder von amtlicher noch von wissenschaftlicher Seite nachgegangen!

Am 15.01.07 sandte Dr. med. univ. G. Oberfeld, Land Salzburg, seine Messergebnisse und seine Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise an Bürgermeister Zigon und Ministerialrat P. Weigl, StMUG (Anlage).

Am 20.01.07 wandte sich Dipl. Ing. Funk in einem Offenen Brief an Dr. med. Juds, den Leiter des Gesundheitsamtes Garmisch-Partenkirchen mit der Bitte um Hilfe (Anlage).

Am 24.01.07 berichtete das Garmisch-Partenkirchner Tagblatt: Passivität von Gesundheitsamt gerügt – Offener Brief der Mobilfunk-Kritiker.

Am 25.01.07 schrieb Suzanne Sohmer einen Leserbrief.

Am 30.01.07 berichtete das Garmisch-Partenkirchner Tagblatt: Flucht aus Oberammergau Evangelischer Pfarrer gibt Mobilfunk die Schuld Derzeit außer Dienst. Darin ist ein Foto und ein Zitat von Pfarrer Häublein: „Der Mobilfunk hat mir meine Gesundheit geraubt“ (Anlage).

Seit dieser Zeit suchte Pfarrer Häublein an funkarmen Stellen (Wald, Seitentäler) in Auto, Bauwagen oder Ferienwohnungen Linderung von seinen Krankheitssymptomen. Über das Vorgehen der Evangelischen Kirche gegen Pfarrer Häublein wissen andere mehr wie ich. Aber es steht fest, dass die Kirche versuchte, ihn zu einem psychiatrisch Kranken zu erklären. Im Dezember 2007 hat Pfarrer Häublein seine beunruhigenden Beobachtungen in einem Leserbrief zusammengefasst (Anlage).

Am 05.01.08 wandte sich Pfarrer Häublein an den Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Juds http://gigaherz.ch/pages/posts/pfarrer-die-ihren-beruf-ernst-nehmen-leben-gefaehrlich1260.php. 

Als ihm Rente auf Zeit genehmigt war, suchte er in ganz Deutschland nach einem funkarmen Landstrich. Schließlich fand er in Schleswig-Holstein ein kleines Häuschen in dünn besiedeltem Gebiet und zog im April 2009 dorthin.

Am 24.04.09 besuchte ich ihn dort und war unglaublich erfreut und erleichtert wie schnell er sich erholt hatte!

In der Folgezeit stand ich mit ihm immer in Kontakt – mal in kürzeren, mal in längeren Abschnitten. Er sandte mir immer wichtige Informationen aus anderen Ländern. Er stand in Kontakt mit etlichen Betroffenen und verschiedenen Wissenschaftlern und sorgte für Informationsfluss. Ich sandte ihm fertiggestellte Dokumentationen der Ärzteinitiative. Er drückte seine Freude und seinen Dank darüber aus und ermutigte mich dadurch intensiv weiterzumachen.

Ab Juli 2012 hat sich sein Gesundheitszustand schlagartig extrem verschlechtert. Immer wieder rief er ganz verzweifelt an und berichtete von unerträglichen Symptomen: Zischen und Hämmern im Kopf, Denkunfähigkeit, Vibrieren, Herzrasen, Herzschmerzen, Luftnot, Hitze und Brennen des ganzen Körpers, völlige Antriebslosigkeit, starke Gefühlsschwankungen. Erst unter 8 Schichten Rettungsdecken oder im Wasser verschwänden die Symptome. Darüber hinaus berichtete er, dass Blätter von Bäumen und Sträuchern innerhalb kurzer Zeit braun geworden seien und dass keine Vögel zu der Brombeerhecke voller Beeren kämen. Auch die Möwen würden nach frischem Pflügen das Gebiet schon nach 5 Minuten wieder verlassen. Da im weiteren Umfeld verschiedene LTE-Sender in Betrieb gegangen waren, vermutete er einen kausalen Zusammenhang zwischen seinen Symptomen und der Inbetriebnahme von LTE. Ich war ratlos. 

Im August sagte er, dass er dieses Brennen, diese Hölle auf Erden, nicht überleben könne. Er bat mich, die Symptome aufzuschreiben und weiterzugeben. In diesem Zeitraum informierten Betroffene aus verschiedenen Orten die Ärzteinitiative über eine Zunahme von Beschwerden. Es wurde besonders von Herzschmerzen, Druck auf dem Herzen, Brennen, Vibrieren und abnormer Müdigkeit berichtet.

Am 12.09.12 sandte Pfarrer Häublein eine Mail mit der Schilderung der Symptome.

Am 20.09.12 wandte sich die Ärzteinitiative an Ministerpräsident Seehofer mit der Bitte den Aufbau von LTE anzuhalten. http://www.aerzte-und-mobilfunk.net/informationen/erkenntnisse-und-studien/aerzte-schreiben-anbay-ministerpraesidenten.html

Am 25.09.12 meldete ich meinen Besuch bei Pfarrer Häublein an. Er sagte, dass er zu erschöpft sei, um Besuch zu empfangen. Im Oktober und im November rief er mehrfach ganz verzweifelt an.

Anruf am 02.10.12: Ich verrecke. Zischen und Hämmern im Kopf, Vibrieren, Herzrasen, Luftnot, der Körper ist heiß und brennt, starke Gefühlsschwankungen. Unter 8 Schichten Rettungsdecken verschwinden die Symptome. Wo will man noch hingehen?

Anruf am 29.10.12: Unter Rettungsdecken habe ich gut geschlafen. Beim Aufstehen tritt sofort auf: Wummern, Dröhnen, Hämmern, Zischen und Schmerzen im Kopf, Druck auf den Ohren, Brennen am ganzen Körper, kein Antrieb. Beim Apfelbaum schält sich die Rinde an Stamm und Ästen ab. Auch beim Birnbaum. Pilze verbreiten sich. Die Kastanien haben schwarzbraune Hüllen.

Anruf am 26.11.12: Dröhnen, Hämmern und Wabern im Kopf, unangenehmer Ton, Ohrendruck, Vibrieren des ganzen Körpers bis in die Füße, ein bleischweres Gewicht auf der Brust, Stiche im Herz, Lethargie. Der ganze Körper ist glühend heiß. Obwohl in Oberammergau damals der Zusammenhang zwischen der Zunahme von Krankheitssymptomen und der Änderung der Systemtechnik so eindeutig war, blockten die Behörden Untersuchungen ab. 

Etliche Menschen haben den Ort in der Folgezeit verlassen. Frau Sohmer lebt seit November 2006 in einem Wohnwagen im Wald (Anlage). Die ortsansässigen Ärzte sind beunruhigt, aber hilflos angesichts der Zunahme von plötzlichen Todesfällen und von Krebserkrankungen bei relativ jungen Menschen. 

 

Dr. med. C. Waldmann-Selsam

Ärzteinitiative Bamberger Appell

 

 

Diese Nachricht hat mich sehr erschüttert und macht mich sehr traurig!

Ich  habe ungefähr 2006 einmal mit Herrn Pfarrer Häublein telefoniert, weil ich  ja dieselben Probleme mit der Hochfrequenz-Folter, mit Mikrowellenterror und elektromagnetischer Bestrahlung seit 2005 habe!  Damals habe ich auch gelesen und gehört dass in Oberammergau junge Leute reihenweise aus ihren Häusern ausgezogen sind, weil sie es nicht mehr darin ausgehalten haben!

Pfarrer Häublein hat mir damals erzählt,  dass die Regional Bischöfin der ev. luth. Kirche in Bayern, Susanne Breit-Kessler, ihm unterstellt hat, dass seine Leiden und Beschwerden psychisch bedingt seien und dass er deshalb seine Arbeitsstelle verloren hat!

Er stand dann also ohne Arbeit da und wusste nicht wo er hingehen soll oder kann und wie es weitergehen soll!

Er fragte mich ob ich ihm helfen könne, aber das konnte ich leider nicht, wie  auch, da ich ja selbst von der ganzen Problematik betroffen bin! Er erzählte mir auch, dass er im Wald schläft weil er sonst nirgends schlafen kann! - Ich habe dann nichts mehr von ihm gehört. - Ich bin mir sicher, dass Pfarrer Häublein gerne weiterleben wollte aber dass er keinen anderen Ausweg mehr gefunden hat als diesen Schritt zu tun und das Leben, man muss besser sagen Leiden und dahinvegetieren zu beenden. Es war ihm als sog. Gottesmann auch sicher bewusst, dass Gott nicht will, dass man sein Leben, dass einem von Gott  gegeben ist,  selbst beendet!

Aber, dass er sein Leben beendet hat zeigt wie schlimm er gelitten hat! Das ist wirklich sehr tragisch, dass Menschen sich umbringen müssen, weil der Kommerz in diesem Land über dem Wohlergehen der  Bevölkerung Vorrang hat!

 

Herzliche Grüße

Juliane 

 

Liebe Freunde,

es ist eine schreckliche Nachricht.  Es mögen die Kräfte des Lichtes und der Liebe den Verstorbenen begleiten.

In Pace,
Jean Verstraeten 

 

Wir gedenken Herrn Pfarrer Carsten Häublein   

Tief und herzlich berührt möchten wir  alle Vereinsmitglieder den Hinterbliebenen unser aufrichtiges Mitgefühl aussprechen!!   

 

Deinen Tod, oh Herr verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir bis du kommst in Herrlichkeit! 

Heute gedenken wir Pfarrer Carsten Häublein, der durch die Strahlenfolter von den deutschen Geheimdienste ermordet wurde. 

Herr, gib ihm die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihm. Lass ihn ruhen in Frieden. Amen.  

Pfarrer Mathias Engelbrecht, Flomberg (D) von Karfreitag 

 

In Ruhe!