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Heidrun U. PDF Drucken E-Mail

"Foltergeschichte von Frau Heidrun U. aus Bayern"


14.06.2009 

Es ist eine unglaubliche Geschichte- aber sie ist wahr. Es ist schwer vorzustellen, dass so etwas in einem zivilisierten Land geschieht. Sie könnte aus einem Hollywood-Film stammen- aber sie ist-leider- wahr. Es fing an im November 2002. Ich hatte eine kleine Lebensversicherung ausgezahlt bekommen und ein befreundetes Ehepaar fragte an, ob ich mir in Gelsenkirchen nicht eine kleine Wohnung kaufen möchte, die momentan frei sei. Ich fuhr noch am kommenden Wochenende hin und die Wohnung sagte mir zu. Im März 2003, einen Tag nach meinem Geburtstag, wollte ich übersiedeln. Ich hatte 2 Nachbarn auf dem obersten Flur: links wohnte ein Lehrerehepaar, das ich nur selten zu Gesicht bekam und wenn wir uns begegneten, grüssten wir, sprachen ein paar nette Worte. Dann fingen die merkwürdigen Ruhestörungen an, es klingelte an der Haustür, aber niemand war dran, es klingelte am Telefon, aber keiner war dran, obwohl ich eine Geheimnummer wegen meines geschiedenen Mannes hatte. Auch mein Handy wurde nicht in Ruhe gelassen, was ich sehr merkwürdig fand, da die Nummer nicht registriert war. Ich besorgte mir aber neue Handytöne, schaltete das Telefon nachts aus und an der Tür ließ ich mir einen Zwischenschalter legen, den ich nachts immer betätigte. So konnte ich "echt" von "Ärger" unterscheiden, nur, dass ich geweckt wurde, war sehr ärgerlich und das schob ich auf die "Intelligenz" der Umgebung. Den rechten Nachbar bekam ich nie zu Gesicht. Als ich einmal weggehen wollte und meine Haustüre aufmachte, wollte er auch gerade rausgehen, er machte aber sofort die Tür wieder zu und ich bekam ihn nicht zu sehen. Das machte mich neugierig. Vielleicht war er entstellt? Vielleicht hinkte er?

Ich fragte den Hausmeister, als ich ihn mal zufällig sah und bekam nur kurz eine Antwort, dass der Mann sehr viel arbeiten würde. Na, dann eben nicht. Dann wollte ich wieder einmal weggehen und da bekam er Besuch und ich grüßte und schaute natürlich auch auf die offene Haustür von nebenan. Aber er versteckte sich hinter der Tür und ich sah ihn wieder nicht. Was sollte das? Ich klingelte an einem Wochenende, als Essensdüfte aus seiner Wohnung drangen, aber es machte keiner auf. Ich wollte mich doch nur vorstellen, das verlangt doch die Höflichkeit. Natürlich wurde ich immer neugieriger und dann hängte ich eines Tages einen kleinen Zettel an seine Tür, dass ich mich gerne vorstellen würde, da wir doch jetzt Nachbarn wären. Vier Tage hatte es gedauert, dann stand er da. Ungefähr im Alter meines Sohnes, also so um die 40 würde ich ihn schätzen. Und seine erste Frage war, ob ich Muslimin sei. Ich- eine Naturblonde, die eher als Schwedin durchgehen würde als südländische Frau, fand diese Frage etwas merkwürdig und deplaziert. Die zweite Frage kam nach der Religionszugehörigkeit und da wurde ich schon ärgerlich. Gut, er sei Kroate, wie er mir sagte, wahrscheinlich Muslim, aber meine Religion geht ihn doch gar nichts an, dachte ich. Ich wurde ärgerlich und einsilbig. Rausschmeißen mochte ich ihn nicht, dazu war ich zu gut erzogen und ich hatte ihn schließlich um einen Besuch gebeten. Dann fing er an, dass die Wohnung einmal eine ganz große gewesen sei und unsere Zwischenwand sehr dünn sei. Das störte mich nicht, ich war zwar allein, hielt aber noch keine Selbstgespräche und er war ja laut Hausmeister sowieso den ganzen Tag nicht da. Aber ich sagte kaum noch etwas und das hatte er wohl gespürt. Also ging er auch ziemlich bald und ich atmete auf.

So kam die Nacht vom 12. auf den 13. November. Ich ging noch abends normal ins Bett und wachte um 2 Uhr mit einem Stich im Herzen auf, dass ich glaubte, mir hätte jemand ein Messer in die Brust gerammt. Und wieder! Ich sprang aus dem Bett, aber der Stich war wieder da. Ich hatte ein elektrisches Bett, das man am Kopfende und am Fußende verstellen konnte. Ich zog den Stecker raus, aber wieder kam der Stich. Ich schrie, denn es tat höllisch weh und ich glaubte, dass jetzt mein letztes Stündlein geschlagen hätte. Ich zog mich auf mein Sofa zurück, wollte nicht mehr in dieser Nacht in mein Bett zurück, aber erst so um 6 Uhr hörte der Spuck auf. Die Brust tat mir noch den ganzen Tag weh und so sollte es auch die nächsten Nächte weiter gehen. Ich fing an mich auf die Nächte zu fürchten, versuchte mich immer wieder diesem Schmerz zu entziehen, aber nichts half. Meine Lymphdrüsen unter dem Arm waren sehr geschwollen, also hatte ich mir das alles nicht eingebildet. Ich ging zu einem Herzspezialisten, aber ich war kerngesund. Und eines Tages fing das Ganze auch tagsüber an. Nichts half. Ich konnte bald nirgends mehr hingehen ohne meinen "Spuk", meine kleine Wohnung, meine kleine Welt bot mir keinen Schutz mehr. So Anfang Dezember kam mein Nachbar und fragte mich, wie es mir ginge. "Was soll das für eine Frage sein?", dachte ich mir, das ist ihm doch wahrscheinlich ganz egal und dann kam auch prompt die nächste Frage nach der Wohnung. Ob ich sie wohl verkaufen würde, denn eigentlich würden diese beiden Wohnungen zusammengehören und unsere Zwischenwand wäre sowieso ganz dünn und könnte ohne Probleme wieder rausgerissen werden. Aha, daher weht der Wind. In den kommenden Tagen dachte ich darüber nach, wenn ich nicht wieder mit Herzattacken terrorisiert wurde, denn das war mir nun klar, woher das kam, und wer vor allem dahinter steckte und auch das warum war nun keine Frage mehr. Aber nicht mit mir, so bekommt man mich nicht klein, auch wenn man mich, wie an jenem Heiligen Abend, als ich bis 11 Uhr mit den schlimmsten Attacken konfrontiert wurde, dass ich glaubte, ich würde diesen Tag nicht lebend überstehen. Aber da kam meine Kämpfernatur heraus, denn so leicht zwingt man mich nicht in die Knie! Ich fing an mich zu beobachten. Ich schrieb ganz genau auf, wann die Attacken kamen, wie oft und wann und wo.  

Dabei fand ich heraus, dass ich beim Essen nie (!) gestört wurde. Ich konnte zwar mit diesem Wissen noch nicht viel anfangen, aber trotzdem war es später sehr wichtig. Dann konnte ich oftmals, obwohl ich hundemüde war, nicht einschlafen, genauer gesagt, ich wurde jedesmal am Einschlafen gehindert, denn dann, wenn ich gerade wegnickte, bekam ich wieder diesen Stich. Ich recherchierte im Internet, was es wohl sein könnte, es mute irgendwelche Strahlungen sein, die durch Wände gingen und trotzdem haargenau meine linke Brust trafen. Dann kamen andere Stiche dazu, sehr fies, denn nun ging es auf die Brustspitzen. Ich bekam jedesmal Angstzustände, denn sie taten unglaublich weh. Man soll sich mal vorstellen, dass man eine Stecknadel nimmt und dann in die Brustspitze rammt. So war es. Ich durchsuchte meine Kleider, meine Wohnung, meinen Körper, ging ohne Handtasche spazieren, da ich glaubte, dass irgendwas darin versteckt sein würde, verschwand hinter dicksten Mauern in eine Kirche, ging in meinen Keller und blieb dort die ganze Nacht, aber nie konnte ich diesem Ungetüm entweichen. Ich fuhr zur Polizei und erstattete Anzeige, aber der junge Mann hielt es nicht einmal für nötig, seine Füße vom Tisch zu nehmen, geschweige denn irgendetwas zu Protokoll zu bringen. Aber ich hatte ja auch keinerlei Beweise und so kehrte ich mutlos und wieder einmal am Boden zerstört zu meinem Wagen zurück. Während ich bei der Polizei war, hatte ich keinerlei Attacken an mir festgestellt, auch nicht, als ich über den Hof zu dem Parkplatz ging, als ich aber den Schlüssel in die Wagentür einsteckte, bekam ich wieder einen Stich. Wieso weiß denn derjenige, dass ich gerade an meinem Auto bin? Es könnte doch auch ein Dieb sein oder die Frau, die gerade ihren Hund ausführt und hinkt. Der blanke Neid kam bei mir hoch, dass diese Frau so unbehelligt und fröhlich spazieren gehen durfte und ich nicht. Doch mit diesen Gedanken kam mir eine Idee. Ich ging noch einmal auf die Strasse und schlenderte ungefähr hundert Meter weit. Ich beobachtete mich ganz genau. Er konnte mich sozusagen "verfolgen", indem er mich nur ganz leicht in den Rücken piekste. Das tat er immer, wenn ich irgendwo in der Fußgängerzone entlang ging. Ich passte genau den Zeitpunkt ab, wo ich genau merkte, dass ich von ihm frei war. Dann drehte ich mich um und hinkte. Ich hinkte die Strasse hinauf, an meinem Auto ganz dicht vorbei, in die Fußgängerzone und keiner hatte mich belästigt. Als ich dann den Schlüssel wieder ins Schloss steckte, hatte er mich wieder in seiner Gewalt. Aber ich hatte genug Informationen zusammen. Als ich von diesem Ausflug heimkam, hinkte ich wieder und ich sah unter seiner Tür hindurch den Schatten von ihm und sein Guckloch war dunkel, also stand er dahinter und beobachtete mich. Also, folgerte ich, musste ich irgendetwas an mir oder in mir haben, das mich von anderen unterscheidet. Vielleicht wurde ich gescannt und dann in ein Handy einprogrammiert?

Ich hatte mir vorgenommen, dass ich mich nicht verstecke und alles erzähle. Einmal in der Hoffnung, dass vielleicht jemand mir helfen könnte, andererseits aber auch, dass ich mich selbst nicht im hinteren Winkel des Lebens wieder finden wollte. Aber ich stieß nur auf Unverständnis. Nicht einmal meine eigene Familie hielt zu mir und das schmerzte ganz besonders. Aber auch den Ärzten konnte ich schließlich keinen reinen Wein einschenken und so erfand ich, wenn ich deren Hilfe brauchte, ganz passende Geschichten. Aber dazu werde ich noch zu sprechen kommen. Strahlen, die durch Wände dringen können, kannte ich nur eine: Laser. Ich recherchierte im Internet, es dauerte sehr lange, bis ich auf eine interessante Seite gestoßen war. Da war zwar von Mikrowellenterror die Rede, das kam aber bei mir nicht in Frage. Schließlich bringen Mikrowellen die Moleküle in Schwingungen und somit werden die Speisen heiß. Bei mir konnte ich keine heißen Stellen entdecken. Aber die Symptome, die eine Frau aus Köln beschrieb, waren haargenau die  gleichen, die auch ich bei mir beobachten konnte. Wenn ich zum Beispiel die Augen nachts klimperte, so waren Blitze zu sehen, Wenn ich im Bett lag und die Augen zu hatte, so kam ein Lichtstrahl an den Augenwimpern von rechts nach links an den Wimpern entlang, so, als ob jemand wissen wollte, ob ich die Augen zu hatte. Reagierte ich darauf nicht, so fingen die Stiche wieder an, damit ich "geweckt" wurde. Es war die Hölle auf Erden. Dann merkte ich noch etwas, Da im Internet von Mikrowellen gesprochen wurde, wusste ich, dass diese Wellen Metall nicht durchdringen können.  

Also fing ich an, da herum zu experimentieren. Am besten half mir die Rettungsdecke, die mir einen gewissen Schutz bot. Auch bemerkte ich, dass es irgendwas mit den Stromleitungen zu tun hatte, denn auf der Autobahn wurde ich immer dann attackiert, wenn Hochstromleitungen in der Nähe waren. Aber das konnten Laserstrahlen nicht sein. Immer und immer wieder bekam ich es zu spüren, dass ich im Visier eines Psychopaten gelangt war. Der Nachbar kam im Januar 2004 zu mir und fragte mich, ob ich die Wohnung an ihn verkaufen wollte, ich sagte nein, denn wenn, dann wollte ich sie ganz bestimmt nicht an ihn verkaufen. In der darauf folgenden Nacht hatte ich eine ganz fürchterliche Attacke zu überstehen. Ich hielt es drei Tage lang aus, dann gab ich auf. Aber nun wusste ich definitiv, dass er dahinter steckte. Ich klebte einen Zettel an seine Tür und kündigte ihm an, dass ich die Wohnung verkaufen wolle. Der Makler, den ich vorher beauftragt hatte, hatte, außer dass er mir viel Geld kostete, nichts gebracht. Ich wollte auch nur weg von diesem Menschen, denn so hatte ich mir meinen Lebensabend nicht vorgestellt. Ich musste mich nun um eine andere Wohnung kümmern und dann natürlich wieder Geld verdienen. Aber ich konnte schließlich mit meinen Bildern einen Laden eröffnen und das tat ich dann auch in Frankfurt. Also verkaufte ich meine Wohnung für nicht einmal die Hälfte meines Preises an diesen widerlichen Nachbarn, der partout nicht mehr bezahlen wollte, denn sogar der Notar meinte, dass das nicht mit rechten Dingen zuginge, aber der Mann blieb stur und so zog ich nach Frankfurt, auch im Glauben, da er nun das bekommen hatte, was er wollte und mich nun in Ruhe lassen würde. Aber weit gefehlt, da hatte ich tatsächlich die kriminelle Energie dieser Leute unterschätzt. So war ich also aus der Hexenküche draußen, glaubte ich. Mein geschiedener Mann half mir beim Umzug und so lernten sich diese beiden Menschen kennen. Und das war mein größter Fehler. Die kriminelle Energie meines Nachbarn und das hinterhältige Gebaren meines Ex waren genau die schlimmste aller menschlichen Charaktere, die nun zusammen kamen. Aber das merkte ich erst viel viel später. Denn der Terror ging in unverminderter Qualität weiter. Warum? Wieso? Weshalb?  

Ein paar Tage später passierte mir dasselbe Ereignis in meiner Wohnung in Frankfurt. Ich war auf dem Weg vom Sofa zum Bad, als ich wieder dieses starke Gefühl hatte, meine Augen wollten nur noch zu sein, ich dachte noch, du musst wieder aufs Sofa und dich hinlegen, dann weiß ich nichts mehr. Ich konnte mich nicht mehr erinnern, dass ich mich hingelegt hatte, noch wie lange ich dort auf dem Sofa lag. Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn man weiß, dass etwas passiert ist, aber man nicht sagen kann was es ist. Die Attacken wurden nun auch anders. Die Brustspitzen waren das Hauptziel, aber auch der Genitalbereich war betroffen und der Rücken wurde heftigst angegriffen. Manchmal, wenn ich in meine Mal-Arbeit vertieft war wurde ich aus heiterem Himmel so in den Rücken gestochen, dass ich mit dem Pinsel quer über das Bild einen Strich machte und meine ganze Arbeit umsonst war. Dass ich beim Essen in Ruhe gelassen wurde hatte ich ja schon herausgefunden, aber ich konnte deshalb doch nicht pausenlos essen. Der Laden in Frankfurt wurde ein Flop und, da ich nun wusste, dass er dahinter steckte, wollte ich den Stier bei den Hörnern packen und zog bei ihm in München in die ehemalige Wohnung wieder ein. Er hatte ein besonderes Interesse, dass ich bei ihm wohnte, da er von 300.-Euro Rente bald nicht mehr existieren konnte und ich hatte ihn besser unter Kontrolle. Als Gegenleistung war ich wieder in München gelandet, da ich dort bessere Chancen auf einen Arbeitsplatz hatte. Ich gab also Frankfurt auf und zog zu ihm in die Wohnung, die ja groß genug war. Nun war ich also nach 16 Jahren wieder in die ehemalige Wohnung eingezogen. Zuerst ging alles gut, wenn man von "gut" reden kann, denn ich wurde nachts heftig attackiert. Ich suchte mir wieder eine Stelle als Altenpflegerin, die ich auch bekam und drohte ihm, wenn ich weiterhin nachts nicht schlafen kann, dann könnte ich kein Geld verdienen und dann bekäme er natürlich auch nichts. Mit vielen Drohungen und Nervenzusammenbrüchen konnte ich ihn immerhin so einigermaßen in Schach halten. Dann ging es wieder eine zeitlang gut, bis er wieder anfing mit seiner Quälerei. So ging das Nervenspiel hin und her. Bald merkte ich, dass er vorzugsweise in meinen Darm eindringen wollte, denn ich merkte, wenn er bei mir eindringen wollte, so verspürte ich einen Stich, wohingegen ich, wenn er in meinem Körper war, nichts merkte, auch nicht, wenn er meinen Körper verließ. Nur die Auswirkungen bekam ich bald zu spüren: Mein Darm verkrampfte sich und ich bekam Verstopfung.  

Das ging eines Tages so weit, dass ich in die Klinik eingewiesen wurde, da mein Bauch hart war und sehr weh tat. Eines Tages stand etwas in der Zeitung, was mich sehr stutzig machte. Da war ein Artikel über Chips, die man mit Hilfe von Spritzen einem Tier unter die Haut spritzen konnte und die man dann auf ihrem Weg, wohin auch immer, verfolgen konnte. War das die Lösung? Wohl eher nicht, denn ich kam doch nach Jahren zu dem Ergebnis, dass bei mir drin wohl doch nichts war. Wieder suchte ich im Internet nach einer Lösung und fand eine Seite über diese Chips. Sie waren nur 1 mm groß und beinhalteten eine Antenne, die sowohl Impulse sendet als auch empfängt. Das könnte die Lösung sein und, da ich ein Tagebuch führte, wurde ich aufmerksam, dass sowohl in Gelsenkirchen als auch in Frankfurt ich diese unerklärliche Müdigkeit hatte. War das die Lösung? Hatten die damals bei mir so einen Chip installiert oder wurden meine Augen gescannt, was ich noch am meisten glaube? Also musste ich meinen Körper absuchen, wo so etwas versteckt sein könnte, aber das war fast unmöglich. Im Frühjahr 2007 bekam ich ein Angebot einer früheren Bekannten meines ehemaligen Chefs für 3 Monate nach New York und Miami zu gehen. Ich freute mich riesig, nicht nur, dass ein Langgehegter Traum in Erfüllung ging, nein auch, weil ich hoffte, dadurch meinem Peiniger wenigstens für einige Zeit zu entkommen - sollte ich nämlich dort nicht belästigt werden, so beschloss ich insgeheim, wollte ich ein Jahr darauf, wenn ich Rentnerin wäre, in die USA übersiedeln. Ich merkte es im Flugzeug über dem Meer, ich wurde wieder attackiert. Und das blieb auch in Amerika so. Nur, als ich einen Ausflug machte in die Everglades, da war ich den ganzen Tag frei, denn da waren keine Strommasten, keine Elektrizität weit und breit. Oder wurde das Ganze satellitengesteuert? Als ich meinem Ex aber am Telefon erzählte, dass ich am nächsten Tag vorhatte nach Key West zu fahren, wurde ich wieder belästigt. Also konnte ich ihm auf dem ganzen Erdball nicht davonlaufen. Nun musste ich also dieses Ding finden, das ist nicht leicht, da ich eine offene Konfrontation mit einem Mann nicht machen kann, der mir körperlich überlegen ist und ich keine Chance habe. Hoffentlich werde ich nicht durch diesen Terror getötet, damit er dann an mein Geld herankommen kann. Zuzutrauen wäre es ihm schon, denn an mir hat er kein Interesse, sondern er duldet mich nur wegen des Geldes. Das ist mir klar. Er wollte mich unbedingt überreden, dass ich zum Psychiater gehen sollte. Vielleicht wollte er es so machen wie sein Vater mit seiner Schwester es gemacht hatte. Jetzt hatte er eine ganz heimtückische Waffe in der Hand, die genau zu seinem Charakter passte, denn er konnte mich quälen ohne Spuren zu hinterlassen und aus dem Hinterhalt.  

Einmal hatte ich ganz schlimme Kopfschmerzen und da ich sie sonst nie hatte, habe ich mich zusammen gerissen und war heiter und fröhlich und sagte kein Wort darüber. Nach ein paar Stunden war alles vorbei und ich bekam nie wieder „Kopfschmerzen". Dann bekam ich Zahnschmerzen, aber da mal der vordere Zahn "weh" tat, mal ein anderer, war für mich der Fall klar. So ging ich aber von Arzt zu Arzt, Zahnarzt, Herzspezialist, ja ich hatte mir sogar eine Topographie meines Kopfes machen lassen, aber auch da kam nichts heraus. Und doch musste ich mich von anderen Menschen unterscheiden, denn wie sonst sollte das funktionieren? Es ist schon erstaunlich, was man aus einem Menschen machen kann, der jahrelang terrorisiert wird. Ich schwankte immer noch, was es nun sei, und ich bekam es nicht heraus. Aber auch die Steckdosen, bzw. die Stromleitungen waren irgendwie involviert. Ich kaufte mir Steckleisten, die man abschalten kann. Das half so einigermaßen. Die Steckdosen klebte ich mit einem Stück Rettungsfolie zu, nur die Deckenlampe machte mir Kopfzerbrechen. Ich ging an den Schaltkasten und schaltete den Schalter für mein Zimmer aus, als er mal nicht daheim war. Aber was war? Plötzlich hatte auch er kein Licht, obwohl er in einer ganz anderen Ecke sein Zimmer hatte und das damals in unserer Ehe nie zusammengekoppelt war.  

Also hatte er jetzt denselben Stromkreis wie mein Zimmer. Nächtelang lag ich wach und grübelte. Ich konnte fast nichts mehr anderes machen und nur meine Fähigkeit, mich ganz enorm konzentrieren zu können, gab mir die Kraft da durchzuhalten. Ich rührte mich nicht, denn das tat ja auch nicht weh, er wollte wohl nur wissen, ob ich schon schlafe. Ich hörte ein leises Klicken irgendwo im Raum. Das hörte ich oft, wenn eine Attacke gestartet wird. Ich blieb ganz still liegen. Da, ein Zischen von Ohr zu Ohr. Was sollte das denn jetzt? Ich befühlte es. Nichts. Wieder das Zischen von Ohr zu Ohr. Sollte da etwas sein? Hinter dem Ohr? Ich schaute in einem Vergrößerungsspiegel nach, konnte aber nichts finden, Ich verdeckte das Ohr mit der Folie und da merkte ich ein wütendes Piksen. Ziemlich stark. Wieder musste ich einen Arzt zu Hilfe holen, aber auch da wieder ohne irgendeinen Befund. Am 12.11.06, also 3 Jahre nach der ersten Attacke, kam mir der Zufall zu Hilfe. Ich hatte gearbeitet und in dieser Zeit, um 8 Uhr 24 wurde von meinem Telefon aus telefoniert. Es war an meinen PC gekoppelt und ich konnte die Liste meiner Anrufe genau mit Uhrzeit und Nummernangabe verfolgen. Es war die Nummer 0038651387440. Ich kann es also nicht gewesen sein, denn ich arbeitete ja. Ich recherchierte, es kam aus einem kleinen Dorf in Kroatien. Ich rief an, da war eine Frau am Telefon, der ich sagte, dass ich von ihrem Telefon aus immer dann belästigt wurde, wenn ich am Computer saß. Und nun wurde ich meinerseits belästigt. Aber immer dann, wenn ich vereist war, heimkehrte und dann wieder in meinem Zimmer war. Wie, wenn jemand wieder eine Verbindung zu meinem Computer herstellen möchte.

Dann bemerkte ich wieder etwas Ungewöhnliches: Es war im Frühjahr 2008, als sowohl am rechten oberen Augenlid, als auch am unteren linken Augenlid eine eitrige Entzündung war. Sie war sehr schmerzhaft und ich ging zum Augenarzt. Mit Antibiotika wurde die Entzündung bekämpft und ich hatte Ruhe. Im Sommer desselben Jahres kam es wieder und wieder beide Augen und dieselbe Stelle. Wieder ging ich zum Arzt und bekam Antibiotika. Dann, jetzt, im Herbst das dritte Mal. Nun wurde ich stutzig, denn es kann nicht sein, dass ich immer nur die Wirkung bekämpfe und nicht die Ursache. Aber der Arzt meinte, dass sei damals nicht richtig ausgeheilt gewesen und verschrieb mir wieder Antibiotika. Als die Schwellung abgeklungen war und nicht mehr weh tat, untersuchte ich die Stellen. Am linken Auge, so ungefähr 2 mm unterhalb der Wimpern kann ich etwas Winziges fühlen. Auch tut es weh, so ein Pieks, wenn ich diese Stelle zwischen meine Finger nehme. Nun untersuchte ich auch das obere rechte Lid und auch da war es, wenn ich diese eine Stelle in meine Finger nahm, spürte ich einen kleinen Pieks. Hatte ich jetzt, was ich suchte?

Ich experimentierte: Wenn ich diese Stelle zwischen die Finger nahm, hörten die Folter an derjenigen Seite meines Körpers auf. Immer wieder machte ich diese Erfahrung, bis ich mir sicher war, dass diese Stellen damit zu tun haben. Dann merkte ich noch etwas, denn jedesmal vor einer Entzündung taten mir die Augen weh und juckten ganz schrecklich: sie waren zu trocken. Vielleicht auch eine Folge seiner Attacken?

Inzwischen sind wir nach Freyung gezogen und ich wollte nach Grafenau zu einem Augenarzt. Als ich drankam, erzählte ich von kleinen Glassplittern, die mir von einer zersprungenen Glasplatte aus ins Gesicht geschleudert wurden und wohl da noch etwas drinnen sei. Er grinste, untersuchte mich überhaupt nicht, obwohl die Entzündungen an beiden Augen noch sichtbar waren und meinte, dass es schon wieder vorüber gehen würde. Zu Hause angekommen, fragte mich mein Ex, was denn der Arzt gesagt hätte. Ich wollte ihm nicht die Wahrheit erzählen und meinte nur, dass ich wieder hingehen müsste, wenn die Entzündung zurück gegangen sei. Am nächsten Tag behauptete er am Telefon mit seiner Schwester, der Arzt hätte gesagt, dass es nichts ist. Wie konnte er das wissen? Ich habe ihm nichts davon erzählt. Er wurde, nachdem er bemerkt hatte, dass ich dem Phänomen auf die Spur kam, extrem vorsichtig. Ich werde zwar immer noch kontrolliert, was ich mit den Fingern mache, wenn ich einschlafen will, werde ich in den Rücken gepiekst, aber nur noch sehr vorsichtig und wenn er spazieren geht, werde ich nur noch sporadisch kontrolliert. Das gibt mir die Gewissheit, dass ich auf der richtigen Fährte bin. Jetzt bräuchte ich nur noch einen Augenarzt, der mir diese winzigsten Antennen herausoperiert. Sie müssen weniger als einen Millimeter klein sein, denn wenn ich normal draufdrücke, spüre ich nichts. Daher konnte ich auch all die Jahre nichts bemerken. Aber sonst, wenn ich meinte, ich wäre dem auf der Spur, blieb er ganz gelassen und tat sogar, wenn er Mitleid mit mir hätte. Nur jetzt, als ich zum Augenarzt ging und ihm nichts davon sagte, wurde er nervös. 

Als ich wieder einmal abends heftigst attackiert wurde, wollte ich in mein Zimmer gehen und habe ihm das auch angekündigt. Er nahm mich in seine Arme, wie um mir zu sagen, dass er mir helfen wollte, aber da merkte ich, dass ich keine Luft mehr bekam. Ich japste und japste und wollte mich von ihm befreien, aber er hielt mich mit eiserner Hand ganz fest an seinem Körper umklammert. Endlich konnte ich mich befreien und ich brauchte noch ungefähr 5 Minuten, bis ich endlich wieder Luft bekam. Das waren richtige Todesängste, aber er sagte nichts zu diesem Zwischenfall. Dann ist wieder einmal was passiert, denn die Nacht vom Samstag auf Sonntag war mal wieder ganz schlimm. Ich wurde von halb 1 Uhr bis um halb 6 Uhr permanent am Schlafen gehindert, was zur Folge hatte, dass ich wütend in sein Zimmer lief und ihm erklärte, dass ich nun sein Zimmer durchsuchen wolle, ob es ihm passt oder nicht. Er war sehr aufgebracht und wir schrieen uns an, ja, er wollte mich sogar aus seinem Zimmer werfen, was ihm jedoch nicht gelang. Er drohte sogar mit der Polizei, aber ich blieb stur. Übermüdet, wie ich war, konnte mich gar nichts mehr beeindrucken und ich fing unter lautem Protest seinerseits an, alles zu durchwählen. Das war ein riesiges Unterfangen, denn in seinem Zimmer stapelten sich hunderte von Schachteln und Schächtelchen, Akten, Bücher, Zeitungsausschnitte usw. Natürlich fand ich nichts, aber ich begann mich abzureagieren. Als er dann herauskam um ins Bad zu gehen und aufzustehen, blickte ich hinterher und da merkte ich unter seinem Schlafanzug einen Abdruck. Nun wusste ich, warum ich nie etwas fand, auch wenn er weg war. Ich beobachtete ihn. Manchmal schaute er an sich herunter wie, um nachzuschauen, ob man von außen etwas sehen kann. Da er zu Hause immer eine ganz weite Trainingshose anhat, die auch noch sehr dick ist, merkt man nichts. Es muss auch sehr dünn sein, also kein normales Handy, was ich bis jetzt glaubte. Aber nun wusste ich wenigstens sein Versteck. Ich habe mir im Internet jetzt eine kleine Wohnung gekauft. Weit weg von ihm und warte nur noch, dass ich entweder an meinen Augen vom Terror befreit werde, oder ich habe das Glück, dass ich das Ding zu fassen bekomme und es dann zerstören kann, damit nie mehr jemand Zugriff hat auf mein Leben. Hoffentlich nur noch ein paar Tage und der Peiniger gehört endgültig der Vergangenheit an und dann könnte ich auch meinen Schwur überdenken, dass ich denjenigen, der mir das angetan hat, vors Gericht bringen werde. 

 

 Foltergeschichte, Teil 2 

27.06.2012 

Ich kam per Zufall darauf. Dass ich mich von den anderen Menschen unterscheiden musste, war mir bald klar, auch merkte ich, dass ich beim Essen nie gepikst wurde, also ließ ich mir von meinem Kopf ein CT machen, was leider nichts einbrachte. So suchte ich seit dem 12.11.2003. Ich weiß, wer mir das verpasst hat, da ich damit erpresst wurde, ich hatte meine schöne kleine Wohnung, die ich erst ein halbes Jahr vorher bezogen hatte, für ein Butterbrot verkaufen müssen: 12 000.-€, sogar der Notar merkte, dass da etwas faul sein müsse, aber Sie wissen ja, unsere Geschichte findet außerhalb unseres Kreises keinen Glauben. Aber ich ließ mich nicht entmutigen, hatte aber auch sehr viele Fehlschläge hinnehmen müssen.  

Im Herbst 2008 fing mein rechtes Augenlid an zu eitern. Ich konsultierte mehrere Augenärzte, aber keiner traute sich daran!!!!

Das Auge war fast total zugeschwollen. Erst der vierte Arzt pikste mich auf und gab mir Antibiotika. Dann: das linke Augenlid wurde eitrig. Wieder ging ich zum Arzt, wieder pikste er mich auf und gab nur Antibiotika. Das rechte Lid war geheilt, das linke wollte partout nicht abheilen. Wenn der Körper die Antibiotika abgebaut hatte, fing das Ganze wieder von vorne an. 3 Jahre lang. Bis vor ein paar Wochen. Ich war sichtlich genervt, hatte aber eigentlich mit unserem Problem nicht das Krankheitsbild des Auges in Zusammenhang gebracht. Da er mir wieder nur Antibiotika verschrieb wurde ich so wütend, dass ich postwendend zu meinem Hausarzt fuhr und ihm die Geschichte erzählte. Allerdings nur die Krankengeschichte. Sein Kommentar: der Zirkus muss aufhören. Zu Hause angekommen wollte ich, obwohl das Lid schrecklich weh tat, sämtlichen Eiter herausquetschen, bis nur noch Blut herauskam. Plötzlich gab es einen Knacks und es stach ganz fürchterlich, ich dachte, nun sei mein Auge dahin. Aber was war geschehen? Ich hatte so fest gedrückt, übrigens ganz nahe an den Wimpern, dass der kleine Chip, im Anhang sehen Sie die Größe, zerbrochen war. Nun kann man es von außen sogar sehen: es ist jetzt dick und rot und wenn ich es jetzt zusammendrücke springt der Chip in der Mitte, da wo er zerbrochen ist, nach außen, ich kann es hören, ob andere den Knacks  hören können weiß ich nicht, aber sehen kann man es. Und es ist haargenau die Größe wie auf dem Bild. Ich werde Ihnen mal meinen ausführlichen Bericht schicken. Nun möchte ich zweierlei mit dem Filmen erreichen: 1. ich will nicht, dass die Ärzte den Chip nach dem Herausnehmen wegschmeißen, da ich ihn als Beweis vor Gericht haben möchte. 2. habe ich Angst, dass die mir dann einen anderen Chip eventuell woanders einpflanzen. Natürlich kann man das fotografieren, ich sage den Ärzten auch, dass ich sowohl den Film als auch den Chip vor Gericht brauche, dann dürfen die das gar nicht ablehnen. Übrigens wäre es sehr gut, wenn wir uns austauschen könnten, die Erfahrungen sollte nicht jeder für sich behalten. Im Nachhinein hätte ich eigentlich schon früher darauf kommen müssen, aber ich versteifte mich allzu sehr auf das Ergebnis des CT, da man darauf nichts sah. Auch Messungen bringen einen nicht wirklich vorwärts. Dass im Körper was sein muss, weiß man auch so, aber die Messung, jedenfalls bei mir, schlug zwar an, aber ich konnte den Herd nicht lokalisieren. 

 

Kommentar: 

Die Täter brauchen wirklich nur ein Handy, um zu foltern. Auch in diesem Bericht war es ein Kroate. Das ist die typische Situation. Bei mir ist auch ein Kroate dabei. Das sind Drogendieler und Zuhälter als Teil der organisierten Kriminalität. Ich kenne noch eine andere Geschichte mit einem Kroaten, aus dem Internet, der ein Drogendieler war. Die Kroaten wurden durch die CIA ausgerüstet in dem Krieg gegen Serben und Drogen spielten immer eine Rolle um sich Geld zu besorgen. Informieren ist das wichtigste, danach wird sich das Problem von alleine lösen, da alle es verstehen werden und zum handeln von außen gezwungen werden.