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Ingrid Weese PDF Drucken E-Mail

   

 Meine Geschichte:

 

Ich bin eine 66jährige Frau, wohnhaft seit Februar 2013 in Wilhelmshaven-Bant. Die letzte Wohnung hatte ich auf Anraten des Mietervereins bereits wegen Stalking aufgegeben.

Mein Leidensweg begann mit Straßentheater. Die Gespräche (übelster Art) über meinem Kopf hinweg fanden in Geschäften statt. Dann bemerkte ich, dass in meine Wohnung eingebrochen worden war. Anfangs wurden nur Kleinigkeiten verändert, später verschwanden auch Sachen (Kontoauszüge..).

Mein Telefon wurde abgehört und auch bei Gesprächen, die in der Wohnung geführt wurden, wurde mir durch die Stalker vermittelt, dass sie Bescheid wüssten. Meine Post kam nie oder unregelmäßig. Als ich vergeblich auf Post von 2 Banken wartete, erwähnte ich am Telefon, dass ich am nächsten Tag hinfahren würde und mir die Namen der Sachbearbeiterinnen gemerkt hätte. Am nächsten Tag war die Post da!

Erhoffte Hilfe scheiterte. Eine Mobbingberaterin in Whv kannte diese Art des Stalkings nicht und war hilflos. Eine von mir (unter Schirmherrschaft des Selbsthilfegruppenverbandes im Haus der AOK) löste sich auf, weil u.a. Druck auf Mitglieder ausgeübt wurde. Bei der Polizei und dem Weißen Ring wurden meine Darstellungen nicht ernst genommen und ich wurde abgewiesen.

Jetzt ist es soweit, dass ich seit ca. 4 Monaten bestrahlt werde. Folgen davon sind: u.a. extremer Haarausfall, Brennen, "Prickeln", Stechen, Jucken und Schmerzen. Ein gekaufter Mikrowellenindikator der Fa. Trotec zeigte und zeigt in meiner Wohnung stark erhöhte Werte an. Am 13.3.2014 habe ich an verschiedenen Stellen meiner Wohnung Fotos gemacht (Vordergrund das Messgerät), die den Wert O.L. anzeigen, d.h. über 10mw/cm2.

Ich sehe keine Möglichkeit aus eigener Kraft aus dieser Situation auszubrechen, da sich auch die Nachbarschaft über meine Verurteilung einig zu sein scheint. Ich will auch nicht mehr auf ungläubige Gesichter stoßen und mich rechtfertigen und erklären müssen. Darum suche ich jetzt Kontakt zu anderen Betroffenen, zur gegenseitigen Unterstützung und zum Austausch von Tipps und Ratschlägen (soweit es die Abhörung möglich macht).

Diese Geschichte wurde gekürzt aus 15 Seiten, die hätte kaum jemand gelesen, dadurch fehlt aber das quälerische Martyrium des einzelnen Augenblicks.
 

 

Ingrid Weese