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FVCML0208 10
Folterbericht/Rosa P. PDF Drucken E-Mail


14.08.2012

 

Lange Zeit glaubte ich 2006 begannen die Folterungen, nachdem ich meinem Nachbarn Horst Sch. gesagt hatte: "Sie sollten sich was schämen, den Enkelkindern Ihrer Lebenspartnerin absichtlich das Trampeln auf dem Fußboden beizubringen." 

Etwa ein bis zwei Monate später begann es damit, dass das ganze Zimmer erhitzt wurde. Ich lief dann auf den Balkon, wo ich mich noch sicher fühlte. Den Sommer über verbrachte ich auf dem Balkon, überwiegend auf einer Liege gleich neben der Balkontür. Manchmal spürte ich, wie die Hitze neben mir aus dem Zimmer waberte.  

Nachdem ich eines Nachmittags vom Einkauf zurück war und mich sobald als möglich wieder auf die Liege legte, bekam ich heißen Druck punktuell auf den Oberkopf. Ich hatte den Eindruck, er würde von der metallenen Fenstereinfassung abgestrahlt. Damals reichte es noch,  die Liege einfach ein Stück zur Seite zu rücken, damit ich diesen heißen Punkt nicht mehr spüren musste. 

Dann ging es mir gesundheitlich immer schlechter. Deshalb entschloss ich mich, doch noch einmal ein Krankenhaus aufzusuchen, obwohl ich das nie mehr wollte. Ich wählte die Umweltstation der Spezialklinik im Bayer. Wald, da Mitte der 1990er Jahre die Diagnose MCS bei mir gestellt wurde und ich an diversen Allergien gegen Chemikalien litt. In dieser Klinik ging es mir häufig so schlecht, dass  ich auf einige Infusionen zur Ausleitung der Schadstoffe verzichten musste. Auch konnte ich kaum schlafen, weil ich im Bett häufig sehr starke Rückenschmerzen hatte. 

Nach der Entlassung wurde mir in der MCS-Selbsthilfegruppe gesagt, ich litte an einer Überempfindlichkeit gegen Elektrosmog. Daher glaubte ich, Schuld am schmerzenden Rücken wäre das elektronisch verstellbare Pflegebett gewesen. Heute weiß ich es besser, denn ich bekomme wieder schmerzenden Druck vom Boden her. 

Auch in der U-Bahn, in Räumen mit Computern, in kameraüberwachten Räumen oder an Kassen der Supermärkte bekam ich heftigste Schweißausbrüche. Ärzte schoben diese Symptome auf  Wechseljahrsbeschwerden, die ich mit etwa 36 Jahren schon haben sollte, knapp 2 Jahre nach der Geburt meiner Tochter. Doch deckten sich meine Beschwerden nicht mit denen anderer Frauen in den Wechseljahren. 

Radio und Fernsehen führten ein "Eigenleben". Daher suchte ich die Bundesnetzagentur in Hamburg auf. Beim zweiten Besuch der Bundesnetzagentur in meiner Wohnung, etwa 2 Monate nach dem ersten, erzählte ich von den "Schüssen", die ich mittlerweile zuerst nur in den Rücken erhielt.

Die Mitarbeiter der Bundesnetzagentur meinten, "umherfliegende Radarstrahlen" könne es nicht mehr geben, da die Bundeswehr den Standort in meiner Wohnortnähe aufgegeben hätte. 

Nachdem ich ein Buch über Elektrosmog gelesen hatte, schrieb ich an den Autor und schilderte meine Erlebnisse. Er bestätigte meinen Verdacht, dass ich inzwischen auch an Elektrosmog litte und nannte mir einige Ingenieure in Hamburg, die entsprechende Messungen durchführten. Da die Messungen aber sehr teuer waren und ich nicht recht ernst genommen wurde, verzichtete ich auf den Besuch dieser Ingenieure. 

Ab etwa 2008 begann ich Protokoll zu führen, in der Hoffnung, ich würde auf diese Weise die Ursachen meiner Beschwerden ergründen können. Dabei stellte sich heraus, dass ich diese seltsamen Symptome meist zu immer den selben Uhrzeiten hatte. Also konnte es nicht sein, dass mein Körper selbst diese Symptome entwickelte. Am Elektrosmog oder dem Handy, dass ich geschenkt bekommen hatte auch nicht, da es mir sonst immer bei Handy Benutzung oder im Bereich von Elektrogeräten schlecht gehen würde.

Mit der Vermutung der Elektrosensibilität wurde von Seiten der Täter genauso "herumgespielt", wie bei der Ortung der Strahlung. Meist in den Wohnungen anderer bekam ich in der Nähe von Elektrogeräten heftige Schläge oder Schweißausbrüche. Doch diese Manipulation hörte auf, nachdem ich Ursache und Täter festgestellt hatte. 

Von der MCS - Selbsthilfegruppe bekam ich Messgeräte und Abschirmgewebe geliehen. Zusätzlich kaufte mir einen Kompass. Nun trug ich nicht nur Symptome und Uhrzeiten ins Protokollbuch, sondern auch, aus welcher Richtung die anfangs sehr hohen Messdaten kamen.  Ich ortete das W-Lan Gerät aus der Nachbarwohnung, woraufhin die Nachbarn es an den Hersteller zurückgeben wollten. Dann glaubte ich, die Nachbarn über mir, Sch. und W. hätten an einer bestimmten Stelle ein Dect 1 Telefon, da Frau W. mir einige Jahre zuvor von ihrem neuen Schnurlos-Telefon erzählt hatte. Auch hier wollte ich von den gemessenen Daten erzählen, doch die wollten nichts davon wissen. Verständlich, wie ich in der folgenden Zeit erfahren musste. Dann suchte ich in öffentlichen Computern nach Radar und den seltsamen Symptomen und kam auf die Webseite von Frau Dr. W.-S. aus Bamberg. Nun glaubte ich, dass die Mobilfunkstrahlung der umliegenden Masten mir so schwer zu schaffen machten. 

Ich schrieb an das Bundesamt für Strahlenschutz, in der Hoffnung, man könne mich u.a. darüber aufklären, wie diese Folter durch die Strahlung überhaupt möglich war. Zurück bekam ich sehr viele Prospekte über ungefährliche Mobilfunkstrahlung. In einem Begleitschreiben hieß es, niemand wird mich wohl  absichtlich mit Strahlung foltern. Wegen meiner täglichen Flucht aus der Wohnung, stundenlangem Suchen im Computer und allen Verpflichtungen, die ich mir geschaffen hatte, schaffte ich es nicht, eine wütende Antwort zu schreiben, wie ich es nur zu gern getan hätte. Vielleicht schaffe ich es doch irgendwann noch einmal. 

Ich stellte mehrfach die Möbel in der Wohnung um und hielt je einen Schlafplatz im Wohnzimmer und Schlafzimmer bereit, um bei Bedarf das Bett wechseln zu können. Auch verbrachte ich nachts oft einige Stunden auf dem Balkon, weil es in der Wohnung nicht auszuhalten war.

Am 29. November 2008, wachte ich im Schlafzimmer unter dem Abschirmgewebe mit starkem innerem Schwindel auf. Sofort verließ ich schwankend Bett und Raum und legte mich im Wohnzimmer auf die Couch.

Am Sonntag, 30.November 2008 suchte ich in der Wohnung eines Bekannten Schutz, weil zwischendurch immer der gleiche Schwindel aufkam und es nichts mehr nützte, mich auf den Balkon zu retten. Nachmittags ließ ich mich von einem Taxi wieder nach Hause bringen, weil es mir immer schlechter ging und ich mich erstmalig während dieser vielen Folterjahre übergeben musste.  

Am Montagabend dem 1. Dezember 2008 bekam ich immer wieder " Schläge", wie schwere Hammerschläge auf den Kopf, nachdem ich schon den ganzen Tag daran gehindert wurde, überhaupt mal einen Schluck Wasser zu trinken. Mehrfach rief ich bei Bekannten an, die für mich nach einem Umweltmediziner suchen wollten. Dann wurde meine Hausärztin "gezwungen", zu mir in die Wohnung zu kommen. Sie bestellte nur einen Krankenwagen und ging dann wieder. Ich wollte ins Bundeswehrkrankenhaus, in der Hoffnung, dort kenne man sich mit Strahlenschäden aus. Doch der junge Arzt sagte, er hätte noch nie davon gehört, dass Mobilfunkstrahlung und Elekrosmog solche Symptome auslösen können. Wieder allein in der Kabine der Notaufnahme wurde ich sehr gequält. Ich glaubte, es wäre die schlechte Luft und die Leuchtstoffröhre direkt über der Liege. Der Bekannte, der in dieses Krankenhaus kam während der Krankenwagen mich brachte, ließ mich dann in seine Wohnung bringen und 3 Tage später fuhren wir mit einem Leihwagen in die Umweltabteilung des Krankenhauses Nordfriesland. Hamburgs Krankenhäuser hatten noch kein Zimmer für Umwelterkrankte. Auf Nachfrage der Leiterin der MCS-Selbsthilfegruppe, die deswegen bereits schon verschiedene Krankenhäuser kontaktiert hatte, sagte man im  Universitätskrankenhaus zu ihr, sie solle mich gleich in die Psychiatrie bringen lassen. 

Im Frühjahr 2009 fanden Bekannte im Internet die Berichte von Dr. Munzert, über die Folter mit Mikrowellenwaffen, z.B. auch durch Nachbarn. Doch das traf auf mich nicht zu - glaubte ich.

Einige Tage vor Ostern 2009 bat ich in 2 Klöstern beider christlichen Konfessionen um "Asyl", weil ich völlig erschöpft war.

Im katholischen Kloster sprach ich nur von Mobilfunkstrahlung. Dieses Kloster war sehr ruhig gelegen auf der anderen Elbseite, weshalb ich hoffte, wenigstens mal eine Nacht dort schlafen zu können.

Zum evangelischen Kloster nahm ich den Computerausdruck von Dr. Munzert`s Bericht mit. Vielleicht würde ich damit "Asyl" bekommen. Doch auch die Kirchen konnten/wollten mir nicht helfen. Man hätte zu viel zu tun, weil Ostern "vor der Tür" stand. Ich solle doch in die Obdachlosen Unterkunft gehen. Auch glaubte man, die Berichte über Schäden durch Mobilfunk und die von Dr. Munzert hätte ich selbst geschrieben. Doch dann konnte ich für 20,-- Euro eine Nacht im Hotel einer Bekannten verbringen, die ich schon einige Jahre nicht mehr gesehen hatte. Ob man mich nicht geortet hatte oder einfach nur mal in Ruhe ließ, weiß ich nicht. Jedenfalls war die Nacht nicht nur sehr ruhig und entspannend, ich konnte endlich morgens mal wieder länger schlafen. Ausschlafen? Das hatte man schon seit Jahren verhindert.    

Nachdem ich immer mehr Gewissheit und weitere Berichte aus dem Internet hatte, versuchte ich am Gründonnerstag 2009 Hilfe und Begleitung zu bekommen, um mit einigen Computerausdrucken vom Bericht Dr.Munzerts zur Polizei zu gehen. Diese Unterstützung bekam ich nicht.

So suchte ich allein erst eine Polizeiwache, die etwas "übergeordnet" war, Dort schickte man mich in eine andere Wache. Der Polizist kopierte die Seiten, sprach mit seinem Vorgesetzten darüber und schickte mich dann in die Polizeizentrale. Dort bat ich darum, mit der Kripo reden zu dürfen. Ein sehr "kompakter" Polizist wollte wissen warum. Als ich sagte, ich wolle nur mit der Kripo darüber reden, beschimpfte er mich und sagte, da ich ihn für "nicht kompetent" halte, würde er die Kripo nicht verständigen.

Durch Schlafentzug und der Einsicht und Gewissheit der absichtlichen Folterung war ich sowieso schon völlig fertig. Ich setzte mich heulend in die Sitzecke und war fest entschlossen nicht eher zu gehen, bevor ich etwas erreicht hätte. Der Polizist kam dorthin und sagte, damit könne ich auch nichts ändern. Da ich nichts darauf erwiderte, erklärte er sich bereit, die Kripo anzurufen. Er kam mit einem Zettel zurück. Nach seinen Angaben standen dort sein Name und der der Kripobeamtin. Er sagte, sie hätte keine Zeit und ich solle auf das Revier 14 gehen. Da ich keinen Sinn mehr darin sah zu weiteren Polizeiwachen zu gehen, unterließ ich es. 

Ich schrieb an Frau Dr. W.-S., weil ich keinen Ausweg mehr sah. Sie antwortete mir, ich solle mit anderen Maßnahmen noch warten, sie würde nach Ostern nach Hamburg kommen. Als Dr. W.-S. kam um Messungen durchzuführen und meine Symptome zu protokollieren, sprach ich über meinen Verdacht, an den ich eigentlich selbst noch nicht so recht glaubte. Frau Dr. W.-S. hielt eine absichtliche Folterung mit Mikrowellen für unwahrscheinlich.  

Als ich dann feststellen musste, dass die Strahlung doch nicht von allen Seiten kam, sondern nur von oben während der Anwesenheit von Wirp und Schrader und immer von den gleichen Geräuschen begleitet wurde, musste ich die schockierende Tatsache einsehen, dass ich doch gezielt mit Mikrowelle gefoltert wurde. Trotzdem konnte ich es immer noch nicht glauben, dass meine Nachbarn mich foltern würden. 

Meine Aufmerksamkeit galt jetzt vermehrt den Menschen auf der Straße und dem Verhalten der Nachbarn über mir.

Den Protokollen fügte ich jetzt u.a. auch hinzu, wie angenehm ruhig es war und ich mich sehr wohl fühlte, wenn die Nachbarn außer Haus waren. Die Folter war vor allem dann bestialisch und äußerst pervers, wenn der Sohn der Heidi W., Kai Uwe W. täglich zum Mittagessen kam. Verbrachte er die Nacht bei seiner Mutter, wurde es sehr schlimm. Beine, Bett- und Nachtwäsche wurden versengt. Die Hautärztin sagte, nachdem ich 2 Tage nach einer starken Verbrennung der Schienbeine bei ihr war, die roten Placken wären eine Schuppenkrankheit. So sagte ich am Telefon, bei der nächsten Verbrennung würde ich sofort ins Unfallkrankenhaus fahren, wo man auf Verbrennungen spezialisiert sei. Natürlich wurde ich dann nicht mehr so stark verbrannt. Ich brauchte nur zu sagen, dass ich einen Arzt aufsuchen wolle (oder jetzt, seit ich rollstuhlpflichtig bin, einen Notarzt rufen würde), wurde die Folter, vor allem wenn sie sichtbare Spuren hinterließ, weniger. Leider nützt es im Moment nichts. Die Ratlosigkeit und dann die Aussage der Ärzte, meine Beschwerden wären psychosomatisch bedingt, lässt die Täter sehr unvorsichtig und brutal werden.    

Wollten W. und Sch. im Sommer in den Garten, den sie  in den ersten Jahren nach meinem Einzug in dieses Haus noch nicht besaßen, oder wenn sie sonstige frühe Termine hatten, musste auch ich zwischen 5.30 Uhr und 6.00 Uhr geweckt werden. Oder wenn Kai Uwe W. bei seiner Mutter übernachtete war die Nachtruhe schon kurz vor 4.00 Uhr vorbei. Mit einigen Pausen wurde ich gefoltert, bis er kurz vor 6.30 Uhr das Haus verließ. Kurz vor 7.00 Uhr weckte seine Mutter wieder. Richtig brutal wurde es, wenn Horst Sch. zwischen 7.30/8.00 und 9.00 Uhr aufstand, je nachdem wie lange er mich am Vorabend gefoltert hatte. 

Irgendwann bemerkte ich das obszöne Verhalten der Passanten und vieler Busfahrer. In der ansonsten leeren U-Bahn wurde mir ein Handy entgegengestreckt, auf dessen Display ich in meinem Wohnzimmer am Tisch saß.

Ebenfalls in der U-Bahn sah ich ein anderes Handy, dass unter vier Jugendlichen herumgereicht wurde. Dort war ich in meinem Badezimmer nackt zu sehen. Dann stand ich im Bus neben einem sitzenden Jugendlichen, der stetig auf sein Handydisplay sah. Von schräg oben sah man eine weiße Badewanne mit meinem Duschvorhang und meinen Utensilien. Nun suchte ich in der ganzen Wohnung nach versteckten Minikameras. Natürlich ohne Erfolg.  

Irgendwann gewöhnte ich mir dann an, nur noch im dunklen Badezimmer zu duschen oder die Toilette zu benutzen. Es war mir zwar klar, dass es nichts nützte, doch so fühlte ich mich "wohler". Einige Male leuchtete es grellweiß, während ich in der Badewanne hinter dem Duschvorhang stand. 

Auf der Straße bekam ich von einem jungen Mann die Telefonnummer der Kripo, die für "solche Sachen" zuständig ist. Sonst sagte er weiter nichts, nur das ich dort mal anrufen sollte. Das tat ich dann von einer Telefonzelle. Der Polizist wimmelte mich ab. Während des Gespräches bekam ich erstmalig außerhalb von Computerräumen, Supermarktkassen etc. heftigste Schweißausbrüche, die auch nicht nachließen, als ich mich längst aus dem Bereich der Telefonzelle entfernt hatte. 

Im August 2009 schrieb ich den ersten Strafantrag gegen Unbekannt, wegen Übertragung und Veröffentlichung dieser Aufnahmen aus der Wohnung und von mir. Vorher hatte ich schon an den weißen Ring geschrieben und wurde abgewiesen. Ab September 2009 bis etwa Dezember 2009 hörten die Belästigungen auf der Straße auf. Danach gab es nur noch selten abartiges Verhalten von Passanten. Auch von den Busfahrern nicht mehr, nachdem ich einem Busfahrer gesagt hatte, ich wünschte, seiner Frau, Tochter und Mutter möge das Gleiche passieren. Einmal noch sagten Jugendliche abends im Bus: "Das ist doch die Frau aus dem Spiegel!" 

Erst im Herbst 2009 schrieb ich Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Folter mit Elektrowaffen. Später als ich 100prozentige Gewissheit hatte und mich nicht mehr gegen die Einsicht sperren konnte, dass ich von meinen Nachbarn absichtlich gefoltert wurde, richtete sich der Strafantrag gegen Horst Sch., Heidi W. und Kai Uwe W. Ich schrieb weitere Strafanträge und Nachsätze über die immer neuen Folterarten, Sachbeschädigung, Einbruch, Diebstahl und versuchten Mord am 1. Dezember 2008. Da ich immer an die Staatsanwaltschaft direkt schrieb, nahm ich einmal eine Kopie mit einigen Kleidungsstücken mit zum zuständigen Polizeirevier. Die sagten, da sie mir glauben würden, bräuchten sie sich die Kleidungsstücke nicht ansehen. "Jetzt, wo Sie hier waren, hören die vielleicht auf damit" sagte der Polizist. Inzwischen versuchte ich durch Verpflichtungen, Ehrenamt, Seminare etc., Tätigkeiten außer Haus zu schaffen. Sonntags, verließ ich gegen Mittag fluchtartig Wohnung und Haus, wenn Kai Uwe W. ins Haus kam. W. und Sch. hatten sich angewöhnt, "Schießübungen" auf mich zu veranstalten, sobald Kai Uwe W. da war. 

Nach einer, über Nacht aufgetretene Mittelohrentzündung wurde fast ein Jahr lang immer wieder eine leichte Entzündung in den Ohren mit häufigen Hörstörungen verursacht. Nur während ich mich 12 Tage in Bayern aufhielt, verschwanden diese Entzündungen und Hörstörungen, waren aber etwa 3 Wochen nach Rückkehr wieder da.

An einem Abend wurde der gesamte ölige Tränenfilm der Augen weggebrannt. Der Arzt meinte, es wäre eine Nebenwirkung der Schilddrüsenmedikamente. Etwa ein dreiviertel Jahr hatte ich stark tränende Augen. Mir wurden alle möglichen Medikamente verschrieben. Antibiotika, Cortison und diverse freiverkäufliche Mittel. Nichts half.

Ebenso hatte ich über ein Jahr lang immer wieder stark verbrannte Haut im Gesicht, an den Oberarmen und am Dekolleté. Verschiedene Ärzte, diverse unnötige Medikamente, eine Biopsie, diverse Blutabnahmen und Allergieteste. Dann hieß es: Rosacea. Wie allen Krankheitserscheinungen versuchte ich auch über diese Hauterkrankung mehr zu erfahren. Soviel, dass ich dann auch telefonische Beratungen durchführen konnte. Nach und nach erkannte ich, dass ich nicht an Rosacea litt. 

Nachts wachte ich immer wegen punktueller Schmerzen im rechten Oberarm auf. Nach 2 Jahren stellte der 5. Arzt im Sommer 2008 eine durchtrennte Sehne im Oberarm und eine angerissene darüber in der Schulter fest. Die angerissene Sehne war endgültig durchtrennt, als ich im Frühjahr 2010 vor dem Balkon von Schrader und Wirp angeschossen wurde und stürzte. Normalerweise war ich sehr vorsichtig und überquerte die Straße, bevor ich an den Balkons vorbeiging. So wurde auch schon mal ein parkendes Auto mit lautem "Pling" getroffen, da ich immer direkt vor den Autos und dann teilweise im Schutz der Autos die Straße überquerte. Für die Schmerzen in Knie, Schulter und den ständigen Hexenschüssen, die man mir morgens im Bad oft verpasste, bekam ich Akkupunktur. Irgendwann wurden die Nadeln im Knie erhitzt. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nichts von der absichtlichen Folter. Ich glaubte noch an die Funkstrahlung und Elektrosmog. Glaubte, in der Praxis würde Kameraüberwachung per Funk sein. Der Arzt behandelte mich nur noch in Räumen ohne elektrische Anlagen. Das Erhitzen der Nadeln hörte auf. Auch aus dem Auto heraus wurde ich von Schrader angeschossen. Es war kein anderes in der Nähe und ich sah das Auto erst, als es weiter an mir vorbeifuhr, nachdem er angehalten hatte und von hinten auf mich schoss.

Im Bad wurde so stark auf das linke Ohr geschossen, dass der Arzt einen Hörsturz vermutete. Doch da ich nach etwa eineinhalb Wochen wieder gut hören konnte und alles verheilt war, meinte der Arzt, es könne kein Hörsturz gewesen sein. Auch Tinnitus wurde diagnostiziert. Doch das Summen ist nicht immer zu hören. Ich habe den Eindruck, dass es nur während "automatischer Überwachung" übertragen wird, oder wenn man mich beim Fernsehen, Musik hören oder bei einem Vortrag etc. stören möchte. Erstmalig 2011, dann am 16. Januar und 3. April 2012 wurden mir "Pseudo"-Herzinfarkte verpasst. Jetzt, wo ich versuche wieder laufen zu lernen wird mir beim Stehen entweder in die Kniekehle geschossen, auf die Hüften gedrückt oder zwischen die Beine geschossen. Vor allem wenn ich nun wieder beim Abwasch versuche zu stehen. In der alten Wohnung als ich noch laufen konnte, wurde beim Abwasch sehr schmerzhaft auf die Schultern gedrückt, so dass ich immer einen Schritt zur Seite tat und nach  einigen Minuten zur anderen Seite. Später räumte ich die Küche erst auf, wenn Sch. und W. abends vor dem Fernseher saßen.    

Im Frühjahr 2010, nachdem ich immer müder und  erschöpfter wurde begann ich, einzelne Internetausdrucke über "Mikrowellenhören und -sehen" an der Außenseite meiner Wohnungstür anzubringen. Nach und nach tauschte ich sie gegen immer weiterführende Infos aus. Irgendwann schrieb ich auch, dass ich gegen W. und Sch. Strafantrag wegen der Mikrowellenverbrechen gestellt hätte. Das Ganze lockerte ich mit Sinnsprüchen auf.  

Für meine diversen Strafanträge bekam ich erst nachträglich im März 2012 Aktenzeichen, nachdem ich in neuer Wohnung und im Rollstuhl wieder mehr und mehr brutal gefoltert wurde und daher erneut Strafantrag stellte. Als das Verfahren eingestellt wurde, weil kein Täter zu ermitteln war, riet man mir vom Amtsgericht die beschädigte Kleidung durch die Versicherung ersetzen zu lassen. Natürlich legte ich beim Oberstaatsanwalt Widerspruch gegen die Einstellung des Verfahrens ein. Als die ablehnende Antwort mit der Warnung kam, ich solle aufhören, weiter zu schreiben, dachte ich spontan: Das hört sich an, als wenn er zu den Tätern gehört. 

Während der Folterjahre schrieb ich an das BKA, Justizministerium, LKA und verschiedene Einzelpersonen. Nachdem ich am 18. und 19. Mai 2010 gehunfähig gefoltert wurde, bekam ich sogar Antworten vom BKA und dem Justizministerium. Doch das LKA benachrichtigte den sozialpsychiatrischen Dienst. Obwohl ich in dem Asklepios Klinik Hamburg - Barmbek überhaupt nicht über diese Folter gesprochen habe, sondern nur über die Symptome, hieß es im Arztbericht, dass ich glaube von meinen Nachbarn mit Mikrowellen bestrahlt zu werden. Außerdem hätte ich Nachbarn tätlich angegriffen. Doch wie schon gesagt, habe ich absolut nichts über Strahlung im Krankenhaus erzählt. 

Wer mich kennt weiß, wie absurd es ist, mich eines tätlichen Angriffs gegenüber anderen zu bezichtigen. Das mussten wohl auch alle einsehen, die den Arztbericht gelesen haben. Auch das ich paranoid und wahnsinnig wäre, wurde sofort, auch von anderen Ärzten widerlegt. Nur meine damalige Hausärztin hat es in Ihrem Antrag für einen Pflegedienst übernommen. Auch der Gutachter des Amtsgerichts Hamburg - Wandsbek, ein Herr Dr. Plass. hat damit durchsetzen können, dass ich für wenige Wochen entmündigt wurde. Nachdem das Amtsgericht Wandsbek diese Entmündigung im Januar 2011 eingerichtet hatte, konnte ich erreichen, dass sie am 28. März 2011 vom Landgericht Hamburg wieder aufgehoben wurde.

Ende der 1980er Jahre zog ich in eine Wohnung, die vor meinem Einzug durch den Vermieter mit Chemikalien gegen Schimmel behandelt wurde. Bevor weitere Durchfeuchtungen auftraten litten meine kleine Tochter und ich schon unter der, mir noch unbekannten Chemikalienbelastung. Nach verschiedenen Untersuchungen und Gutachten von uns und der Wohnung forderte ich den Vermieter auf, die Chemikalien zu entfernen. Da ständig Wohnungsnot herrscht und damals Alleinerziehende es oft noch sehr schwer hatten, überhaupt eine Wohnung zu bekommen, war ein Umzug vorerst nicht möglich. Deshalb versuchte ich, mit Mietkürzungen und dann auch mit gerichtlichem Beistand meine Ansprüche durchzusetzen. Das gelang zunächst auch. Die Kürzungen der Miete waren zu Recht und die private Wohnungsbaugesellschaft wurde verurteilt, die Mängel zu beseitigen. Doch obwohl auch das Landgericht die Ansprüche für eine saubere Wohnung und die Mietkürzungen bestätigt hatten, wurde es plötzlich sehr mysteriös. 

Seit einigen Jahren weiß ich, dass einige Symptome, die ich erleide, auch schon in der damaligen Wohnung nach dem, für mich begünstigenden Gerichtsurteilen auftraten. Damals schob ich diese Symptome auf die inzwischen diagnostizierte MCS Erkrankung bei meiner Tochter und mir. Auch hier war man während meiner Abwesenheit in der Wohnung. Einiges war verändert oder fehlte. Auch der HEW Universalschlüssel wurde ausgetauscht. Damals konnte ich mir nicht vorstellen, dass während meiner Abwesenheit jemand in die Wohnung kam. Glaubte, ich bilde mir diese Veränderungen nur ein, oder hätte die Sachen einfach nur verlegt, obwohl ich sie nicht wiederfand. Unter anderem eine Mappe mit Heizungsabrechnungen und anderen Beweismitteln, die die falsche Aufstellung der Mietkürzungen durch den Vermieter bestätigten. Diese Mappe bekam ich von der Anwältin, die mich erst weiter vertreten wollte und dann doch wieder nicht. Sie sagte, sie hätte sie von einem anderen Anwalt erhalten. Statt sinnvoll die Chemikalien und den erneut aufgetretenen Schimmel zu beseitigen, wurde ein neues Gerichtsverfahren angestrengt, in welchem ich die Mietkürzungen zurückzahlen sollte und die Wohnung fristlos zu räumen hatte. Mit Hilfe eines Rechtsanwaltes bekamen wir dann eine andere Wohnung.    

Nach unserem Auszug wurde ich von einem anderen Richter verurteilt, die vorher zu Recht bestätigten Mietkürzungen zurückzuzahlen. Das vorherige Urteil und die, durch einen Mieterverein berichtigte Aufstellung der einbehaltenen Miete blieben unbeachtet. Natürlich versuchte ich mich zu wehren. Die Rechtsanwältin meinte auch, so etwas gäbe es doch gar nicht. Bei einem weiteren Besuch wollte die Anwältin nichts mehr von einem Einspruch wissen. Sie berichtete von einem Anruf des Vermieters und das sie mich deshalb nicht mehr vertreten könne. 

Nach Recherchen über die Wohnungsbaugesellschaft bekam ich die unbestätigte Aussage, die Gesellschaft gehöre der Scientology. Andere Nachbarn in dem Haus Benatzkyweg 5, in welchem ich bis September 2010 wohnte, gehörten definitiv der Scientology an. Das erzählte mir zuerst meine Tochter, die im Alter von etwa 13/14 Jahren des Öfteren dort in der Wohnung war. Zu dem Zeitpunkt machte ich mir noch keine Gedanken über das Leben meiner Nachbarn und akzeptierte ihre Vorlieben. Später sah ich selbst, dass diese Nachbarn Post von der Scientology aus Amerika bekamen. Doch das berührte mich immer noch nicht. Diese Nachbarn und W./Sch. versorgten bei Abwesenheit gegenseitig ihre Wohnungen. Obwohl sie sonst keinerlei nachbarschaftlichen Verkehr miteinander pflegten, verteidigten sie sich gegenseitig vor anderen Nachbarn. 

Auch bei Beginn der direkten Folter durch W. und Sch. sah ich immer noch keinen Zusammenhang. Erst als die Nachbarin im Sommer nach meinem Krankenhausaufenthalt kurz meine Wohnung betrat, während ich auf einer Matratze auf dem Fußboden leben musste, benachrichtigte auch sie den sozialpsychiatrischen Dienst. Äußerst auffällig für mich war, dass sie die Thermoskanne mit Brühe ganz schnell im Flur abstellte und dann schnell wieder die Wohnung verließ. Sie stand im Treppenhaus vor der Wohnungstür, während ich im Wohnungsflur auf dem Boden saß und wir uns noch eine Weile unterhielten. Sie behauptete gegenüber dem sozialpsychiatrischen Dienst, bei mir wäre es unordentlich, schmutzig und verwahrlost. Doch diese Aussage wurde nicht einmal durch Dr. Plass. bestätigt. 

Täglich werde ich schwer gefoltert. Rettungsfolie auf dem Rollstuhl nützt nichts. Es  wird stärker gebrannt. Einmal musste der Rollstuhl schon an den Hersteller geschickt werden, weil er immer wieder knarzte wie ein altes Sofa. Auch wird während der Folter Einfluss auf den Rollstuhl genommen. Er "eiert" oder bekommt einen Schwung während ich um eine Ecke, Kurve oder in Richtung eines Hindernisses fahre. Während ich zwischen Passanten hindurchfahre fährt er mit normaler Geschwindigkeit. Sobald ich aber eine längere Strecke ohne Passanten fahre, wird er, vor allem wenn es dunkel ist oder kalt, stark abgebremst, so dass ich nur äußerst langsam vorwärts komme. 

Das Brennen unter der Rettungsfolie im Bett ist nicht so stark. Es knistert nur leicht. In der alten Wohnung hörte es sich an wie starker Regen. Doch wird gern mit eisiger Kälte an den Körperstellen gefoltert, die weder von der Decke noch von der Folie bedeckt sind. Auch bekomme ich seit vielen Jahren, vor allem auch schon in der verschimmelten Wohnung Kältefolter wenn ich am Tisch sitze. Mal auf die Füße, mal auf den Rücken. Dann wird wieder auf die Knie und Oberschenkel gebrannt. Oder auf den vorderen Oberkopf oder oberen Hinterkopf. Wo ich auch bin, gibt es alle? Arten der Folter. Täglich! 

Leider hört man unterwegs kein Knistern der Folie wenn Leute dabei sind. Ich würde gern etwas haben, was unterwegs akustischen Alarm gibt, sobald ich mit der Strahlung gequält werde.