Zur Navigation | Zum Inhalt
FVCML0208 10
Versuchter Indentitätsdiebstahl PDF Drucken E-Mail

Vorsicht für alle! 

Ausgangspunkt ist die eigene Wohnung. Über professionelle Wohnungseinbrüche kommen die Kriminellen gezielt an Daten. Durch Wohnungsüberwachung werden alle Gespräche, Handlungen, Tätigkeiten in der Wohnung auch aus dem Nahbereich registriert. Computer wird über die Hardware angezapft. Zuerst erfolgt eine Registrierung wo, wann und was Sie für Ihr Geld einkaufen. Dann erfolgen gezielte Überwachungen bis zum Hausarzt, beim Hausarzt, bei Fachärzten. Dann werden die Computer der Ärzte nach professionellen Einbrüchen angezapft und ev. Daten manipuliert. Das gleiche Spiel erfolgt bei Versicherungen und überall dort wo Sie Verträge haben, auch bei Notfällen in Krankenhäuser. Bei Ärzten, Versicherungen ist es am einfachsten, nur das Geburtsjahr um ein Jahr zu verändern. Dies fällt fast gar nicht auf und Sie haben im nu eine zweite Person, die sich als Sie ausgeben kann. Diese Person hat nie Krankenkassenbeiträge gezahlt, nie Versicherungen gezahlt, nie Rentenbeiträge bezahlt, usw. 

Es erfolgt ein Ausbluten der ersten Person. Irgendwann springt die zweite Person für die erste ein. Ein ganz raffiniertes Staatssystem durch Sicherheits- und Geheimdienste organisiert!! Überprüfen Sie vor allem bei Krankenkassen, Versicherungen, Kliniken, ob es eine Person gleichen Namens, nur mit anderem Geburtsjahr gibt. Staatsanwaltschaften, Polizei sind hier noch sehr rückständig. Sie brauchen sehr  viele Personen auf Ihrer Seite!! Es ist die Frage, wie weit auch die familiäre Stasi fortgeschritten ist. Hier trifft irgendwann die Praxis von "Staatsfeind Nr. 1" zu. Aber, noch lohnt es sich für eine Wiederherstellung der Demokratie in Deutschland einzutreten!! 

Liebe Grüße

Lothar Stern 

 

Bundesamt Identitätsklau im Netz nimmt zu 

Online-Banking, E-Commerce und Soziale Netze: Immer mehr Identitätsdiebe schlagen in Deutschland zu. Rund 250.000 Fälle hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie in einem Vierteljahr festgestellt.

Den Deutschen wird von Kriminellen im Internet immer häufiger die Identität gestohlen. Davor hat der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI), Michael Hange, gewarnt. "In einem Vierteljahr haben wir jetzt 250.000 Identitätsdiebstähle registriert", sagte Hange der Nachrichtenagentur Reuters. "Das ist eine sehr große Zahl. Betroffen ist nicht nur das Online-Banking, sondern auch der E-Commerce und soziale Netze." Meist nutzen Hacker dabei Kredit- oder Kommunikationsdaten, um Geschäfte über fremde Konten abzuwickeln.

Das BSI, das unter anderem für die Sicherheit des Regierungsnetzes und die Zertifizierung von IT-Sicherheitsprodukten zuständig ist, stelle zunehmend Bedrohungen für Bürger und Firmen im Internet fest, die oft viel zu spät entdeckt würden. "So erkennen nach einer Umfrage rund 50 Prozent der Benutzer erst nach 300 Tagen, dass ihr Computer infiziert wurde", sagte Hange.

Auch die Zahl der Cyber-Angriffe auf Regierungsstellen und Firmen nehme immer mehr zu. "Allein im Regierungsnetz zählen wir 2000 bis 3000 ungezielte Angriffe täglich. Pro Tag verzeichnen wir zudem fünf gezielte Angriffe." 2012 seien zudem 50 Versuche verhindert worden, Daten aus dem Regierungsnetz zu stehlen. "Das deutsche Regierungsnetz hat einen sehr hohen Sicherheitsstandard, der auch gegen die Angriffe von Nachrichtendiensten ausgelegt ist", sagte der BSI-Präsident mit Hinweis auf die Debatte um den US-Geheimdienst NSA.

Im Rahmen der Allianz für Cyber-Sicherheit mit der Wirtschaft haben das BSI zudem rund 60 Empfehlungen ausgesprochen, wie Firmen ihre eigene Sicherheit und die ihrer Kunden verbessern können. Regelmäßig werde eine Liste von Schwachstellen in gängiger Software veröffentlicht. "Aber die Hersteller haben nur zwei Drittel dieser Schwachstellen beseitigt. Ein Drittel ist immer noch offen und bietet Angreifern Einfallstore", kritisierte Hange. Er verwies auf das britische Unternehmen Vodafone: "Seit Dezember 2012 weiß die Telekomfirma Vodafone von Schwachstellen bei Routern - dieses Einfallstor ist bis heute nicht geschlossen." Das Unternehmen verwies darauf, dass den betroffenen Nutzern älterer Router in einer Informationskampagne seit Dienstag explizit Lösungen angeboten würden. (rtr)

Frankfurter Rundschau,

08.08.2013,

www.fr-online.de