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Vergiftung durch Scopolamin PDF Drucken E-Mail

 

Die Droge Scopolamin

(wird über Atmung aufgenommen!!!)

 

Man wird zum Sklaven, ohne es zu merken!!

http://youtu.be/ToQ8PWYnu04

 

Sie wirken innerhalb von wenigen Sekunden, rauben den Menschen ihren Willen und verwandeln sie zu Zombies. Das Unheimliche an den neuen Monster-Drogen: Oft reicht ein Atemzug oder einziger schluck, und die Betroffenen verlieren die Kontrolle über ihr Ich!!! 

Scopolamin (bis zu 80 %) gehört neben Hyoscamin und Atropin zu den wirksamen Inhaltsstoffen der Engelstrompete (brugmansia aurea oder datura aurea). Eine Blüte enthält zum Beispiel ca. 0,65 mg Scopolamin und ca. 0,2 mg Atropin. Scopolamin ist ein sehr potentes Alkaloid, das in der Natur unter anderem in Solanaceen wie Tollkirsche und Bilsenkraut vorkommt. Es ist nicht wasserlöslich. Dosis: max. 5 mg, kann ab 80mg tödlich sein.

Scopolamin wirkt auf das zentrales Nervensystem ein und bewirkt schon bei geringer Dosierung Benommenheit, Ermüdung und starke Hallunzinationen, sowie eine milde Euphorie. Bei höheren Dosen oder einer Überdosierung kommt es zu einer weitreichenden Amnesie (Gedächnisverlust). Weitere Nebenwirkungen sind Delirium, Verwirrtheitszustände, traumloser Schlaf und Konzentrationsstörungen. Überlagert werden diese Effekte von Wirkungen wie erhöhter Herzfrequenz (Tachykardie), Harnverhaltung und Mundtrockenheit. Eine Erweiterung des Bewusstseins, der Aufmerksamkeit oder der Einsichtsfähigkeit (wie es LSD zugerechnet wird) findet kaum statt. Scopolamin trübt eher das Bewusstsein und führt zu Gedächtnisverlust, die Sinneswahrnehmung wird nicht gesteigert. 

Andere Namen: 

  • L-(−)-Scopolamin
  • L-(−)-Hyoscin
  • L-6,7-Epoxytropyltropat
  • 3-Hydroxy-2-phenyl-propionsäure-9-methyl- 3-oxa-9-aza-tricyclo[3.3.1.0*2,4*]non- 7yl-ester

 

 

Strukturformel des L-Scopolamins

farbloses, viskoses Öl bzw. farblose Kristalle (als Monohydrat) [1]

Scopolamin wirkt bei niedriger Dosierung leicht beruhigend und hemmend auf das Brechzentrum im Gehirn. Bei höherer Dosierung wirkt es dämpfend und sorgt für einen Zustand der Apathie. Da es in diesem Fall auch für einen Zustand der Willenlosigkeit sorgen kann, wurde es in den 1950er Jahren bis zum Aufkommen von Natrium-Pentothal als Wahrheitsserum eingesetzt.

Vor Jahrzehnten wurde Scopolamin gemeinsam mit morphinbasierten Präparaten zur Beruhigung von hocherregten geistig Kranken verwendet. Bei Parabelflügen wird Scopolamin (früher zusammen mit dem rezeptpflichtigen Arzneistoff Dexamphetamin, heute mit Koffein) verabreicht, um den Verdauungstrakt zu beruhigen. Die Wirkung von Scopolamin geht auf seine antagonistische Wirkung auf muscarinische Acetylcholinrezeptoren zurück. Genau wie Atropin wirkt es als kompetitiver Hemmstoff. Scopolamin hat folgende Nebenwirkungen (Dosis unter 5 Milligramm, nicht-subkutan):

  • Mundtrockenheit
  • Sehstörungen
  • Halluzinationen
  • Koordinationsstörungen
  • Probleme bei der Entleerung der Blase (Miktionsstörungen)
  • Juckreiz
  • Delirante Zustände
  • Gedächtnisstörungen (Paramnesien) 

GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [4]

 

Gefahr

H- und P-Sätze

H: 330-310-300

P: 260-264-280-284-301+310-302+350 [5]

EU-Gefahrstoffkennzeichnung [6] aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [4]


T+
Sehr giftig

R- und S-Sätze

R: 26/27/28

S: (1/2)-25-45

Scopolamin wird in der Augenheilkunde wie Atropin in Augentropfen (Boro-Scopol®) als Mydriatikum zur Pupillenerweiterung angewendet. Außerdem gibt es ein transdermales Pflaster (Scopoderm TTS®) gegen Reisekrankheiten, da es den Brechreiz unterdrückt.

Scopolamin wird in der Palliativmedizin (subcutan oder als transdermales Pflaster) eingesetzt, um die rasselnde Atmung („Death Rattle“) in der Terminalphase des Lebens abzumildern. Die Wirkung beruht auf der Hemmung der Speichelproduktion (antisalivatorischer Effekt).[8]

Quartäre Derivate des Scopolamins wie zum Beispiel das N-Butylscopolamin werden als Mittel gegen Krämpfe glatter Muskulatur, sogenannter Koliken eingesetzt. Aufgrund ihrer stetigen positiven Ladung am quartären Stickstoff sind sie, unabhängig von ihrer Umgebung, so polar, dass sie die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden können. Butylscopolamin ist daher im Gegensatz zu Scopolamin nicht zentral wirksam.

Vor einer missbräuchlichen Einnahme als Rauschdroge ist zu warnen. Da der Gehalt in einzelnen Pflanzen stark variieren kann und auf Grund der relativ geringen therapeutischen Breite können sich schwere Nebenwirkungen einstellen. Die Scopolaminvergiftung äußert sich als Parasympatikusblockade wie Pupillenerweiterung bzw. Akkommodationsstörungen und Trockenheit der Schleimhäute. Schließlich kommt es zu einer tiefen Bewusstlosigkeit und Tod durch Atemlähmung. Die Therapie gleicht der bei einer Atropinvergiftung: Nichtmedikamentöse Temperatursenkung, künstliche Beatmung bei drohender Atemlähmung und Gabe des Antidots Physostigminsalicylat. 

Badesalze - enthalten Mephedron. Bereits wenige Milligramm lassen einen Menschen zur Bestie werden.

 

Oft wird diese Droge in Nordamerika, Russland  oder Europa von Kriminellen verwendet. ( s. Aussage, Insider James Casbolt) 
 

Von Mind Control bis zum Tod

Hauch des Teufels heißt das Zeug, weil es einem die Seele stiehlt, einen willenlos macht. Viele Touristen, wohlbemerkt männliche, wachten am nächsten Tag ohne Geld und Computer auf. Ein relativ geringer Schaden, wenn man die Geschichten von anderen Opfern liest. Das verteufelte ist tatsächlich, dass Leute bei vollem Bewusstsein sind, sich normal artikulieren und nicht so aussehen, als stünden sie unter Drogen.  Die CIA benutzte Scopolamin als Wahrheitsserum während des MKULTRA Projekts in den 50er Jahren. Auch der tschechische Geheimdienst soll 2009 die Droge eingesetzt haben, um Geständnisse von mutmaßlichen Staatsfeinden zu bekommen.  

 

  

Jenseits von kriminellen Machenschaften wird Scopolamin in Pflastern eingesetzt, die beispielsweise Reiseübelkeit mildern sollen. Auch in Augentropfen findet der Stoff neben Atropin einen Nutzen zur Pupillenerweiterung für medizinische Zwecke. Derivate der Substanz landen auch in krampfhemmenden Mitteln.  

 

Wohnraumverpestung: Täter verwenden Chlorwasserstoff

http://www.findefux.de/forum/read.php?84,12398,12398#msg-12398