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Planet der Waffen

 

Natur und Mensch rüsten auf 

Abenteuer Forschung - Planet der Waffen 

 

Waffen verursachen Schrecken und Faszination zugleich. Sie sind Symbole für Macht und Gewalt. Dabei kann die komplette Geschichte des Lebens auf unserem Planeten als Geschichte der Waffen geschrieben werden. Jedes Lebewesen ist auf ein zentrales Entwicklungsziel hin optimiert: Möglichst effektiv fressen, ohne selbst zur Mahlzeit zu werden. Was die biologische Evolution vormacht, setzt der Mensch mit technischen Entwicklungen fort. Das Wettrüsten führte in den vergangenen Jahrzehnten zu einer Rüstungsspirale, deren Ende nicht abzusehen ist. Professor Harald Lesch wagt in "Abenteuer Forschung" den Blick in die Welt der Waffen und begegnet einem Wettrüsten ohne Ende: in der Natur wie bei der Entwicklung von immer neuen Werkzeugen. 

 
Drohne - Aufklärer und Bombenwerfer

Unbemannte Kampfmaschinen

Drohnen sind zum festen Bestandteil im Militär geworden. Technische Vorraussetzungen wie Hochleistungscomputer und Satellitenkommunikation ermöglichen es unbemannten Drohnen, die Aufgaben von bemannten Flugzeugen zu übernehmen. Die Kriegsführung aus der Ferne ist längst keine Randerscheinung mehr: In diesem Jahr bildet die US-Armee erstmals mehr Drohnenpiloten aus als Kampfpiloten. Bis 2015 sollen Roboter etwa ein Drittel der amerikanischen Kampfkraft stellen. Schon heute werden von einer US-Luftwaffenbasis Kampfdrohnen ferngesteuert, die unter anderem in Afghanistan eingesetzt wurden. Die Piloten sitzen Tausende Kilometer von ihrem Fluggerät entfernt an Computern im sicheren Nevada. Am Ende ihrer Schicht gehen sie nach Hause, die Drohne landet selbständig auf einem Stützpunkt. mehr ... 

 
Tele München
 
Iron Man - schon bald Realität?
 
Vom Soldaten zur Kampfmaschine

Die aktuellen Konflikte der Welt haben den Fokus der Entwickler inzwischen verschoben. Ging es einmal darum, immer perfektere Maschinen und autonome Waffen zu konstruieren, gibt es neue Herausforderungen. Um einen Guerilla-Krieg zu gewinnen, braucht man wieder "Bodenpersonal". Unsichtbar auf dem Schlachtfeld und mit Superkräften ausgestattet - der Soldat von morgen ist technisch aufgerüstet. Ausgestattet mit neuen Sinnen und übermenschlichen Kräften wird er zur Spezialwaffe von Sondereinheiten. mehr ...  

 
Schussübung mit Elektroschockpistolen

"Nicht tödliche" Waffen

Im Alltag von Polizei und anderen Sicherheitsbehörden geht es oft darum, eine Person oder Gruppe schnell kampfunfähig zu machen oder zu vertreiben, ohne sie dabei zu verletzen oder gar zu töten. Was könnte sich dafür besser eignen als ein Griff zu sogenannten "nicht-tödlichen" Waffen? Doch auch die sind nicht ohne Risiken. Vor allem in den USA werden von Polizei und Militär immer öfter Waffen eingesetzt, die lediglich kampfunfähig machen sollen. In den Arsenalen finden sich Elektroschocker, Schallschleudern, Blendgranaten und hochpotente LED-Scheinwerfer. Doch es scheint bei der Anwendung auch auf die richtige Dosis anzukommen. mehr ... 

Das ZDF-Wissenschaftsmagazin hat einen neuen Moderator: Harald Lesch. Der Astrophysiker, Professor, Philosoph und bekennende "Quotenketzer" an der Münchner Universität hat bereits beim Sender "BR alpha" mit seiner Sendung "Alpha Centauri" Kultstatus erreicht. Nun will er den ZDF-Zuschauern die Welt erklären. 

Der Astrophysiker Harald Lesch übernimmt die ZDF-Sendung "Abenteuer Forschung". 

Der gebürtige Gießener selbst hat sich nicht unbedingt als Moderator dieser populärwissenschaftlichen Sendung gesehen: „Als das Angebot auf mich zukam, dachte ich im ersten Augenblick: Hilfe! Ist das hier etwa die „Versteckte Kamera„?“  

Philip sieht gut aus und spricht  

Samstag, 14. Januar 2012 , von Freeman um 18:00  
Bevor ihr das Video anschaut, betrachtet das Foto und entscheidet ob diese Person ein Mensch oder eine Maschine ist. 

 

 

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Philip sieht gut aus und sprich 
 

Britische Forscher warnen vor Gedankenwaffen 

Schon 1982 steuerte Clint Eastwood im Actionfilm "Firefox" ein russisches Hightech-Kampfflugzeug mit Hilfe seiner Gedanken. 30 Jahre später sind diese Phantasien längst Realität. Die Pentagon-Forschungsabteilung Darpa etwa finanziert derartige Projekte seit Anfang der siebziger Jahre. Hightech-Messgeräte lesen Gedanken oder steuern Prothesen, Chemikalien erhöhen oder verringern die Denkleistung. Diese Neurowissenschaften könnten aber auch in neuen Waffengattungen Verwendung finden. Davor warnt jetzt zumindest die Royal Society. In nicht zu ferner Zukunft können Drohnen und andere Waffensysteme durch Gedanken gesteuert werden. Auch wird man fähig sein, Bilder und Geräusche aus den Hirnsignalen zu destillieren. Der Weg kann aber auch entgegengesetzt genutzt werden. Besorgniserregend sind beispielsweise Chemikalien, die das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit und die Reaktionsgeschwindigkeit von Menschen beeinflussen könnten. Diese rufen dabei auch gesundheitliche Schäden hervor, so die Forscher. "Alles, was funktioniert, wird auch militärisch eingesetzt", sagt Niels Birbaumer von der Universität Tübingen, einer der weltweit führenden Forscher auf dem Gebiet der Computer-Hirn-Schnittstellen.