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Bundesregierung äußert sich zu Mikrowellenwaffen PDF Drucken E-Mail

 

Bundesregierung äußert sich zu Mikrowellenwaffen 

 

Interessante Artikel auf Heise und Netzpolitik.org: www.heise.de


" Es geht darum, wie die Elektronik von Fahrzeugen oder Schiffen mit elektromagnetischen Impulsen (EMP) und Mikrowellen (HPM) blockiert oder zerstört werden kann."

Aufgrund einer parlamentarischen Anfrage äußert sich die Bundesregierung zu Mikrowellenwaffen, elektromagnetischen Pulsen usw. gegen Fahrzeuge, wobei bisher nicht öffentlich bekannte Aktivitäten von Bundeskriminalamt und Bundespolizei aus den Jahren 2005 und 2006 bekannt werden. Bemerkenswert auch der letzte Satz des untenstehenden Zitats von Heise: "So hatte das Bundeskriminalamt 2006 bei der Firma Diehl BGT Defence Geräte zum Stoppen von Fahrzeugen angesehen, gleichwohl hatte keine praktische Erprobung stattgefunden.  

Auch die Bundespolizei hatte 2005 und 2006 Kontakt mit Herstellern aufgenommen, jedoch später das Thema nicht weiter verfolgt. Für die Bundesregierung ist das Stoppen nicht kooperativer Fahrzeuge wohl deshalb kein Thema: So wurde die Vereinbarkeit eines polizeilichen Einsatzes von Mikrowellenwaffen mit der deutschen und europäischen Gesetzgebung bislang nicht geprüft."

Nachdem ich bei Heise dazu gepostet hatte, wurde erst einmal mein Netzzugang unterbrochen. Ich konnte deshalb bislang den Originalbericht der Bundesregierung noch nicht lesen, aber das wird wohl auch noch möglich sein. Siehe auch netzpolitik.org: "Bundeswehr, BKA, Bundespolizei und LKA Sachsen-Anhalt liebäugeln mit Einsatz von Mikrowellenwaffen, um damit Fahrzeuge zu stoppen", 
von Matthias Monroy | Veröffentlicht: 07.03.2014


"Tests im EU-Projekt SAVELEC, an dem das LKA Sachsen-Anhalt, das DLR, der Raketenhersteller MDBA und die deutsche Firma IMST beteiligt sind.

Seit 2005 interessieren sich die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt (BKA) für die polizeiliche Nutzung von Hochfrequenztechnik. Dies teilte das Bundesinnenministerium in der Antwort auf eine parlamentarische Initiative mit. Demnach wurde auch eine mögliche “Wechselwirkung auf technische Geräte” untersucht. Industriepartner war stets der Rüstungskonzern Diehl BGT Defence. 

Die Bundespolizei habe jedoch auch anderweitig “Kontakt mit privaten Firmen” gehabt. Kurzzeitig wurde auch die Leibniz Universität Hannover und das Fraunhofer Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen (INT) hinzugezogen. Es wird nicht erklärt, ob die Suchbewegungen dem Einsatz von elektromagnetischen Impulsen (EMP) oder Mikrowellen (HPM) galten. Lediglich für die Bundeswehr wird in der Antwort konkreter ausgeführt, dass man sich dort für “hochenergetische Mikrowellen” interessiert. Die Wehrtechnische Dienststelle für Informationstechnologie und Elektronik forscht demnach zum Einsatz der Technik, um damit “nicht kooperative Fahrzeuge” zu stoppen. Auch die Störung anderer Systeme durch den Einsatz der Strahlenwaffen wird untersucht: In den laufenden Untersuchungen würden “unterschiedliche komplexe Systeme mit HPM bestrahlt”.  

Von Interesse sind Auswirkungen auf “Fahrzeugsteuergeräte, Energieversorgungen und Kommunikationsmittel”. Auch die Bundeswehr nutzt hierzu Systeme von Diehl BGT Defence.

Bundespolizei und BKA verfolgen die Anstrengungen derzeit angeblich nicht weiter. Warum, wird nicht ausgeführt. Wahrscheinlich sind die Geräte für polizeiliche Zwecke noch zu groß. Denn Ziel ist, diese in Polizeifahrzeugen mitzuführen, um sie auf diese Weise bei Verfolgungsjagden oder an Kontrollstellen einzusetzen. Hier will das EU-Projekt SAVELEC abhelfen, das polizeiliche und militärische Endnutzer, Rüstungskonzerne und Institute auch aus Deutschland zusammenbringt." 

http://www.mikrowellenterror.de/forum/read.php?84,12622,12622#msg-12622